Politik | 16.03.2021

Horst Gies und Petra Schneider

CDU-Bundesvorsitzender Armins Laschet online zu Gast bei den AW-Christdemokraten

Horst Gies MdL und Petra Schneider im CDU-Studio in Niederzissen.Foto: privat

Kreis Ahrweiler. Coronabedingt laufen die Dinge fast überall ganz anders, so auch das Fazit bei der CDU im Kreis Ahrweiler zum Ende des Landtagswahlkampfes 2021. Dass sie den Wählerinnen und Wählern nur selten persönlich begegnen konnten, suchten die beiden Landtagskadidaten Horst Gies MdL und Petra Schneider verstärkt den Weg über den digitalen Kontakt. In verschiedenen Formaten wurde so Austausch möglich. Zum Abschluss des Wahlkampfes freuten sich beide besonders, den neuen CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet in einem Live-Stream virtuell zu Gast zu haben. Mehrere hundert Gäste folgten dem Format auf YouTube und facebook.

Der Ministerpräsident des Nachbarlandes Nordrhein-Westfalen hatte sich aus Düsseldorf zugeschaltet, betonte dabei aber vor allem die Nähe des Kreises Ahrweiler zur Ausgleichsregion Bonn. Dieses Projekt sei seit 1991 gemeinsam gestaltet worden und auch für die Zukunft müsse der gemeinsame Einsatz dem Erhalt der zahlreichen Arbeitsplätze in der Regierungsstadt Bonn gelten. Horst Gies nannte als gemeinsames Projekt beider Bundesländer auch den dringend erforderlichen Lückenschkuss der Autobahn A 1 zur Stärkung der Struktur in der Hocheifel.

Laschet schloss sich dem an. „Seit 2017 machen wir in NRW Tempo bei den Planungen,“ so der Ministerpräsident. Gies bat auch um Unterstützung für den Erhalt der gemeinsamen landwirtschaftlichen Versuchsanstalt von NRW und RLP in Klein-Altendorf.

Petra Schneider betonte in ihrem Beitrag vor allem den besonderen Auftrag an die Bildungspolitik, nicht nur in Corona-Zeiten. In Rheinland-Pfalz gebe es zu viel Unterrichtsausfall und zu wenige Lehrer. „Da es kaum Beamtenstellen gibt, gehen viele rheinland-pfälzische Lehrer ins Nachbarland Nordrhein-Westfalen“, so ihre Feststellung. Armin Laschet bestätigte die absolut höchste Priorität der Landespolitik für die schulische Ausstattung, auch im digitalen Bereich. Schneider sprach auch das Thema der zukünftigen Energieversorgung mit Blick auf die Wasserstofftechnologie an. Auch hier bekräftigte Armin Laschet die Notwendigkeit des eingeschlagenen Kurses mit einer konsequenten Politik. „Wir als CDU machen den Kohleausstieg und investieren gleichzeitig Milliarden in die Entwicklung von wasserstoffgebundenen Alternativen,“ so sein Fazit.

Pressemitteilung

CDU Kreis Ahrweiler

Horst Gies MdL und Petra Schneider im CDU-Studio in Niederzissen. Foto: privat

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