Politik | 08.04.2025

Der Kreis- und Umweltausschuss des Kreistages hat in seiner letzten Sitzung die Realisierung von 11 Notfallmaßnahmen zur Beseitigung von neuralgischen Punkten beschlossen

Provisorischer Hochwasserschutz beschlossen

Elf Notfallmaßnahmen zur Beseitigung von neuralgischen Punkten wurden beschlossen. Foto: Maximilian Knieps

Kreis Ahrweiler. Infolge des Ahr-Hochwassers am 09./10. Januar diesen Jahres, bei dem sich zeigte, wie angreifbar die flutbetroffenen Orte der Ahr nach wie vor sind, hatte Dominik Gieler, der Bürgermeister der Verbandgemeinde Altenahr, Landrätin Cornelia Weigand und SGD Nord-Präsident Wolfgang Treis auf die teils prekäre Lage der Ahr hingewiesen sowie schnellere Maßnahmen zur Gewässerwiederherstellung angemahnt.

Die CDU-Fraktionen im Kreistag Ahrweiler und im Verbandsgemeinderat Altenahr hatten sich dieser ersten Initiative angeschlossen. So war auf Antrag der CDU-Fraktion im Kreistag die Hochwasserlage Thema in der Sitzung des zuständigen Kreis- und Umweltausschusses des Kreises am 27. Januar.

In der Folge wurden Gespräche unter Beteiligung der SGD Nord, der Kreisverwaltung und der Verbandsgemeindeverwaltung Altenahr geführt und beteiligte Planungsbüros mit der Prüfung beauftragt, mit welchen Maßnahmen kurzfristig problematische Stellen an der Ahr entschärft werden können.

Das Ergebnis dieser Prüfung sieht nun insgesamt elf Maßnahmen vor, die in der Sitzung des Kreis- und Umweltausschusses am 7. April vorgestellt wurden. Hierbei handelt es sich sowohl um das Vorziehen von bereits vorgesehenen Maßnahmen zur Gewässerwiederherstellung sowie um gezielte Notfallmaßnahmen, die neuralgische Punkte kurzfristig entschärfen können. Im Wesentlichen handelt es sich bei den nun vorgesehenen Maßnahmen um Ufersicherungen sowie Absenkungen der durch die Flut oftmals erhöhten Flusssohle. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt schnellstmöglich und soll überwiegend im Sommer beginnen und noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Kreisverwaltung unsere Hinweise ernst genommen und sich dieser angenommen hat. Ich bin gespannt, ob die zeitliche Umsetzung gelingen wird.“, freut sich Bürgermeister Dominik Gieler über die nun getroffenen Beschlüsse im Kreis- und Umweltausschuss.

„Funktionierender Hochwasserschutz ist für die Menschen an der Ahr unabdingbar. Das nun im Zusammenspiel aller Akteure schnelle Notfallmaßnahmen auf den Weg gebracht wurden, ist daher ein wirklicher Fortschritt für mehr und besseren Hochwasserschutz.“, sind sich die Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat Ute Gabriel, ihr Stellvertreter Julius Knieps und der Fraktionsvorsitzende im Kreistag Michael Korden abschließend einig.

Pressemitteilung der

CDU-Fraktionen im

Verbandsgemeinderat Altenahr und Kreistag Ahrweiler

Elf Notfallmaßnahmen zur Beseitigung von neuralgischen Punkten wurden beschlossen. Foto: Maximilian Knieps

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