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Neuwahl des Stadtbürgermeisters in Bad Breisig

CDU benennt keinen Kandidaten

CDU benennt keinen Kandidaten

Die CDU hat für die Wahl des Stadtbürgermeisters keinen Kandidaten benannt. Collage:CF / Foto: VG Bad Breisig/Pixabay

27.06.2019 - 08:33

Bad Breisig. „Wir haben lange darüber nachgedacht und diskutiert, ob wir erneut einen Kandidaten ins Rennen um das Amt der Stadtbürgermeisterin/ des Stadtbürgermeisters schicken sollen. Der Vorstand ist letztlich einstimmig zu der Entscheidung gekommen, dies nicht zu tun.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende der CDU Bad Breisig, Norbert Heidgen, die gut besuchte Mitgliederversammlung. Diese wurde einberufen, da der Vorstand der CDU die getroffene Entscheidung, keinen neuen Kandidaten aufstellen zu wollen, den Parteimitgliedern zur Diskussion stellen wollte. Zur Begründung führte Norbert Heidgen aus, dass „die CDU anlässlich der letzten Wahl den Wählerinnen und Wählern in Bad Breisig mit der noch amtierenden Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch eine Kandidatin präsentiert hat, die mit Herzblut und großem Sachverstand ihr Amt ausgeübt hat. Die anderen politischen Player, allen voran die FWG, hatten im Wahlkampf offensiv für die Abwahl der Stadtbürgermeisterin geworben. Nun hat der Wähler entschieden und die CDU respektiert den Wählerwunsch in guter demokratischer Tradition. Die Verantwortung liegt jetzt bei denen, die sich zum Ziel gesetzt haben, diesen Zustand herbeizuführen.“

Bisher ist jedoch nicht bekannt, ob sich aus den Reihen der SPD oder FWG eine Kandidatin/ein Kandidat zur Wahl stellt. Die CDU fordert die anderen Parteien auf, nun auch ihrer Verantwortung gegenüber den Wählerinnen und Wählern gerecht zu werden. Zum Ende einer zum Teil sehr emotional geführten Diskussion, wurde die Empfehlung des CDU Vorstandes von den anwesenden Mitgliedern mitgetragen. Die Suche nach einem neuen qualifizierten Kandidaten scheitert schon daran, dass kaum jemand bereit ist, neben einem ausgefüllten Berufsalltag, die Aufgaben einer Stadtbürgermeisterin oder eines Stadtbürgermeisters ehrenamtlich in einer Stadt mit fast 10.000 Einwohnern zu übernehmen. Zum anderen schreckt die derzeitige politische Kultur in Bad Breisig ab, die von persönlichen Anfeindungen einiger weniger politischen Akteure im Ort geprägt ist. Einigkeit bestand bei den CDU Mitgliedern darin, dass die Partei auch weiterhin politische Verantwortung für Bad Breisig übernehmen wird und sich auf sachlicher Ebene mit den anderen politischen Gruppierungen auseinandersetzen wird. Für den neuen Stadtrat besteht die Hoffnung, dass ein anderer Politikstil, ohne persönliche Diffamierungen, denen sich die noch amtierende Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch teilweise ausgesetzt sah, gepflegt wird. Die anwesenden Mitglieder des neuen Stadtrates versicherten, dass die künftige Politik darauf ausgerichtet sein wird, unsere Heimatgemeinde weiterzuentwickeln und voranzubringen. Darauf kann sich auch der noch zu wählende neue Amtsinhaber, egal welcher politischer Couleur, stützen.

Pressemitteilung CDU Bad Breisig

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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