CDU und Grüne loben hohes Engagement der Wehrleute
Meckenheim. Die Freiwillige Feuerwehr Meckenheim ist sehr leistungsfähig, engagiert sich aktiv in der Jugendarbeit und verfügt auch über eine sehr gute technische Ausstattung: Darauf weist die schwarz-grüne Kooperation hin, nachdem die Fortschreibung des Brandschutzplanes am 15. Dezember im Rat behandelt wurde. „Man kann den hervorragenden ehrenamtlichen Einsatz der Frauen und Männer, die ihre Freizeit für Einsätze zu allen Tages- und Nachtzeiten, für die Ausbildung, fürs Üben und für die Wartung der Ausrüstung zur Verfügung stellen, gar nicht hoch genug schätzen“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Joachim Kühlwetter. Damit die Freiwillige Feuerwehr ihre Aufgaben auch in Zukunft alle erfüllen und stets für die Sicherheit der Meckenheimer Bürgerinnen und Bürger sorgen kann, werden CDU und Grüne alle nötigen Maßnahmen mittragen.
Probleme gibt es mit der sogenannten Tagesverfügbarkeit, stellte das Planungsbüro Forplan fest, das die Fortschreibung des Planes im Auftrag der Stadt Meckenheim begleitet. Die Gründe sind vielfältig: Manche Feuerwehrleute arbeiten außerhalb, andere im Schichtdienst oder sind bei ihrem Arbeitgeber unabkömmlich. Obwohl die Feuerwehr aktiv Mitglieder wirbt und die Stadtverwaltung bei Stellenausschreibungen Wert darauf legt, dass die Kandidatinnen und Kandidaten zur Mitarbeit in der Feuerwehr bereit sein sollten, ist die Personaldecke tagsüber unter der Woche knapp. Hier ist vorgesehen, das Ehrenamt noch mehr mit hauptamtlichen Stellen bei der Stadtverwaltung zu verknüpfen und beispielsweise eine weitere Stelle für die Gerätewartung sowie – das wäre neu – den vorbeugenden Brandschutz zu schaffen. „Die geplante stärkere Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt zum Ausbau der Tagesverfügbarkeit begrüßen wir ausdrücklich“, so die Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Rebecca Stümper. „Allerdings müssen wir leider auch feststellen, dass dieser Vorstoß schon hätte früher erfolgen müssen, da die eingeschränkte Verfügbarkeit der Wehrleute während ihrer Arbeitszeit nicht neu ist. Es ist uns aber auch bewusst, dass es nicht leichter wird für die Verwaltung, Stellen zu besetzen, wenn dies an zusätzliche Bedingungen geknüpft ist.“
Was die Fahrzeuge und die Technik angeht, steht die Feuerwehr sehr gut da; sowohl der Löschzug als auch die drei Löschgruppen verfügen über eine moderne Fahrzeugflotte, zudem wurde gerade im November eine neue Drehleiter angeschafft. Bei den Gebäuden besteht allerdings Handlungsbedarf, Lüftelberg braucht ein neues Feuerwehrgerätehaus, in Merl würde eine Ausfahrt direkt zur Gudenauer Allee Verbesserungen bringen. Auch soll geprüft werden, ob ein Feuerwehrfahrzeug direkt am Rathaus stationiert werden kann.
„Wir werden den Prozess zur weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen für unsere Freiwillige Feuerwehr aktiv begleiten“, so Kühlwetter. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Einsatzkräfte hat für uns oberste Priorität.“
Gemeinsame Pressemitteilung
der CDU und Bündnis 90/
Die Grünen Meckenheim
