Politik | 27.09.2018

SPD sorgt sich um Zukunft des Bendorfer Wochenmarkts

CDU verweigert Aufnahme in die Tagesordnung

Genossen wollten das Thema in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses behandels

Bendorf. Aufgrund der Berichterstattung in der vergangenen Woche in der „Rhein-Zeitung“ über die Zukunft des Bendorfer Wochenmarktes wollte die SPD-Fraktion die aktuelle Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses nutzen, um dieses Thema zu behandeln. Um gegebenenfalls Anträge zu stellen, wurde der Antrag zur Änderung der Tagesordnung gestellt. Die Verwaltungsspitze sah zu dem Antrag keine Dringlichkeit gegeben, da der Stadt Bendorf kein Schaden entstünde.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Bauer sah und sieht dies anders. Es entstehe ein Schaden durch die negativen Aussagen und die Abwanderung der Markthändler. Der Bürgermeister bot an, innerhalb des Tagesordnungspunkt Mitteilungen der Verwaltung Stellung zu beziehen.

Durch die Mehrheit der CDU-Fraktion wurde der Tagesordnungspunkt „Bendorfer Wochenmarkt und seine Zukunft“ nicht aufgenommen. In der anstehenden Mitteilung der Verwaltung wurde dem Ausschuss mitgeteilt, dass durch Konkurrenzmärkte in Höhr-Grenzhausen und Leutesdorf die Situation so entstanden sei. Die Verwaltung werde sich mit dem Thema weiterhin beschäftigen.

Dies ist für die SPD-Fraktion etwas zu wenig. „Wir wollten und wollen unsere Solidarität mit dem Bendorfer Wochenmarkt zeigen“, so Bauer, „und zufriedene Markthändler verlassen ihren Standort nicht so ohne Weiteres.“ Die SPD-Fraktion prüft, welche Möglichkeiten bestehen, den Bendorfer Wochenmarkt weiterhin erfolgreich zu betreiben.

Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion Bendorf

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