CDU-Ortsverband Waldbreitbach
CDU will bildungspolitisches Chaos beseitigen
Waldbreitbacher Ortsverbands-Chef fordert mehr Lehrer, schnelleres Internet und ortsnahe Schulangebote
Waldbreitbach. Als „Mogelpackung, die zudem weit am Ziel vorbeigeht“, bezeichnet der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Waldbreitbach, Pierre Fischer, die bildungspolitischen Pläne der SPD für die kommenden fünf Jahre. „Immer wenn Wahlen anstehen, kommt die SPD mit Konzepten, die der Wirklichkeit nicht standhalten“, so Fischer. Lange genug hätten die Sozialdemokraten Zeit gehabt, ihre Kompetenz unter Beweis zu stellen, tatsächlich aber versuche eine unfähige SPD, auch die Bürgerinnen und Bürger zu verdummen.
In diesem Zusammenhang bezeichnet der CDU-Ortsverbands-Chef die SPD-Forderung nach einer hundertprozentigen Unterrichtsversorgung ab dem Jahr 2022 als durchschaubares wahltaktisches Manöver.
Ziel müsse es vielmehr sein, eine Unterrichtsgarantie zu gewährleisten. Dazu sei es aber notwendig, mehr als genügend Lehrer einzusetzen und nicht den Personalmangel über Vertretungsstunden und Referendarzeiten schönzurechnen. „Die Sozialdemokraten haben langjährige Übung darin, den Bürgerinnen und Bürgern ein x für ein u vorzumachen“, stellt Fischer fest und verurteilt auch die SPD-Parole, jede Schule mit einem W-Lan-Anschluss auszustatten als populistisches Scheingefecht. Entscheidend sei vielmehr, für jede der rheinland-pfälzischen Schulen schnelles Internet vorzuhalten und flächendeckend digitale Fachkräfte bzw. Digitallehrer einzusetzen. „Die Pandemie muss ein Anstoß sein, jetzt wirklich alles für Kinder und Jugendliche zu tun“. Demgegenüber habe das Land Schüler, Eltern und Lehrer mit den Herausforderungen der Coronakrise alleine gelassen.
Ein wesentlicher Baustein christdemokratischer Bildungspolitik ist das ortsnahe Angebot. „Vor Bildung kommt Bindung und diese Sicherheit gibt die Verwurzelung im Ort“, setzt sich Fischer für die Umsetzung des Prinzips „Kurze Beine, kurze Wege“ durch den Erhalt kleiner Schulen ein. Eben dort sollen in den vier Grundschuljahren dann vor allem die Lese- und Schreibfähigkeiten gefördert werden. Hier verweist Fischer auf Studien, wonach mehr als ein Drittel der rheinland-pfälzischen Schülerinnen und Schüler am Ende der vierten Klasse nicht richtig lesen und schreiben können.
„Unser Land soll nach dem bildungspolitischen Chaos wieder Vorbild werden“, fordert Pierre Fischer und stellt abschließend fest: „Die Sozialdemokraten verfehlen ständig das Thema. In der Schule gäbe es für die SPD ein glattes Ungenügend“.
Pressemitteilung
des CDU-Ortsverbandes
Waldbreitbach
