Politik | 31.08.2022

Mittelstands- und Wirtschaftsunion Koblenz

Christian Baldauf auf Sommerreise im Gespräch mit Leo Biewer

Christian Baldauf (re.) und Leo Biewer. Quelle: MIT Koblenz

Koblenz. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Christian Baldauf traf sich im Rahmen seiner Sommerreise in das nördliche Rheinland Pfalz mit Leo Biewer, Vorsitzender des Kreisverbands Koblenz der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT). Fraktionsvorsitzender Christian Baldauf fordert von der Bundesregierung in der Energiepolitik nachhaltige Lösungen zu schaffen, anstatt unsinnige Verbote gegenüber der Bevölkerung auszusprechen. MIT-Vorsitzender Leo Biewer hält es für unerträglich, dass Wirtschaftsminister Robert Habeck die Bürgerinnen und Bürger offensichtlich für so einfältig hält, dass er den Einzelhändlern vorschreiben will, ihre Ladentüren nicht dauerhaft geöffnet zu halten, damit keine Wärme unkontrolliert entweicht. Baldauf ergänzt, dass die Unternehmer bereits Energie sparen und so wirtschaftlich und nachhaltig handeln, dass sie keine teure Wärme aus „den Türen und Fenstern blasen“.

Auch die übrigen Maßnahmen wie beispielsweise eine Begrenzung der Heiztemperatur auf 19 Grad hält Biewer nicht in jedem Punkt für zu Ende gedacht: Denn auf der einen Seite dürfen richtigerweise soziale Einrichtungen aus Fürsorge für die Bewohner eine höhere Raumtemperatur vorhalten, andererseits dürfe die Vielzahl der Senioren, die in ihren eigenen Wohnungen und Häusern leben, dies nicht. Hier fehlen Realismus und Fürsorge, betont Biewer. Auch erkennt er bei der Bundesregierung keinen geordneten Plan, wie Deutschland in den nächsten Jahren zuverlässig mit bezahlbarer Energie versorgt wird. Baldauf fordert zum Beispiel langfristige Gasverträge mit soliden Partnern anstatt Ratschläge, sich mit Waschlappen zu reinigen. Biewer ergänzt, dass Regierungsmitglieder zwar weite und teure Flugreisen in die Welt durchführen, aber keine konkreten schnell wirksamen Verträge mitbringen. Diese Reisen vergeudeten Energie. Auch über längere Laufzeiten der Atomkraftwerke entscheide Bundeskanzler Scholz bis heute nicht. Von den Millionen Arbeitsplätzen und deren langfristigen Erhalt durch bezahlbare Energie und durch wettbewerbsfähige Preise der Güter auf den Weltmärkten scheine die Regierung nichts zu halten. MIT-Vorsitzender Biewer fordert kurz- und langfristig wirksame Lösungen und keine langatmigen Problembeschreibungen. Anstatt teilweise ideologischem Gedankengut, mit dem gerade einmal zwei bis drei Prozent des Energieverbrauchs gespart werden sollen, fordert er ergebnisorientiertes Handeln, um die Energielücke von bis zu 30 Prozent zu decken. Dies schließt einen sehr sorgsamen Ressourcenverbrauch mit ein. Aufgrund des gesunden Menschenverstands der Bevölkerung und dem energiesparenden Handeln bedarf es keiner Verbote. Schon in der Pädagogik haben sich Verbote nicht als zielführendes Handeln bewährt und sind Vergangenheit.

Pressemitteilung der

Mittelstands- und

Wirtschaftsunion Koblenz

Christian Baldauf (re.) und Leo Biewer. Quelle: MIT Koblenz

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