Politik | 18.01.2019

Bürgerliste „Ich tu’s“

Citywache: Bürgerliste bedauert Ablehnung

Neuwied. Die Bürgerliste „Ich tu’s“ bedauert die ablehnende Haltung von Innenministerium und Polizei zur Einrichtung einer sogenannten Citywache in der Innenstadt. Sie hatte das Thema 2014 aufgrund von Vorkommnissen und Wünschen aus der Bevölkerung ins Wahlprogramm aufgenommen. In Gesprächen mit den im Stadtrat vertretenen Parteien und der Stadtverwaltung gab es allerdings keine Unterstützung für diese Idee. Dr. Etscheidt, Stadtratsmitglied der Bürgerliste, war deshalb erfreut, als der Vorschlag vom Netzwerk Innenstadt wieder aufgegriffen wurde. „Die erneute Thematisierung durch das Netzwerk zeigt doch, dass die Bürger ein subjektives Sicherheitsgefühl in der Innenstadt vermissen“, begründet sie das Interesse an einer Citywache und spricht von den Ängsten vor allem weiblicher Mitbürger, die menschenleere Fußgängerzone abends oder nachts zu durchqueren. Dr. Etscheidt kritisiert in diesem Zusammenhang noch einmal die Ablehnung ihres Antrags im Stadtrat, die Fußgängerzone zumindest nachts auf dem Fahrrad passieren zu dürfen. „Gerade für Frauen macht es nach Geschäftsschluss einen großen Unterschied, ob sie die Fußgängerzone auf dem Fahrrad durchqueren oder langsam schieben müssen.“

Als Alternative zur Citywache hat es im Vorfeld der Bürgermeisterwahl Gespräche über die Verlegung des Bezirksbeamten aus dem alten Rathaus in die Einkaufszone gegeben, um dort für die Bürger präsenter zu sein. „Diesem Vorschlag werden wir nun noch einmal nachgehen, auch wenn das keinen Vorteil für die Abend- oder Nachtstunden bringt“, betont Dr. Etscheidt. Gegen wild parkende und durch die Fußgängerzone fahrende Autos sowie unbestimmte Ängste hilft nach Meinung der Bürgerliste nur ein Durchgreifen des Ordnungsamtes und Polizeipräsenz. Pressemitteilung

Bürgerliste „Ich tu’s“

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