Grüne Stadtratsfraktion besucht die OKUJA
Containerlösung hoffentlich bald Geschichte
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die GRÜNE Stadtratfraktion besuchte zusammen mit ihren Fachausschussmitgliedern Ute Reuland und Katharina Rößel die ‚Offene Kinder- und Jugendarbeit‘ der Stadt. Die Fraktion war erfreut, dass sich das gesamte OKUJA-Team sowie der Abteilungsleiter der Verwaltung, Gregor Terporten, Zeit für einen Austausch nahmen. Die Zentrale der OKUJA ist im letzten Jahr von den provisorischen Containern in der Mittelstraße, die sie seit der Flutkatastrophe nutzten, in eine ebenfalls provisorische Containeranlage neben der Erich-Kästner-Realschule plus gezogen. Es wird mit Hochdruck an den neuen, endgültigen Räumlichkeiten im Schulgebäude gearbeitet. Im Laufe des Jahres hofft man auf Fertigstellung.
Neben den räumlichen Veränderungen gibt es auch personelle Neuerungen bei der OKUJA. Die GRÜNEN freuten sich, die neuen Mitarbeiterinnen kennenzulernen, die aktiv an der Gestaltung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Kreisstadt mitwirken und frische Impulse setzen werden. Da die GRÜNEN die OKUJA regelmäßig besuchen, konnte auf dem Gespräch des letzten Treffens aufgebaut werden.
Das Thema Jugendbeteiligung und deren vielfältige Möglichkeiten wie Jugendbeirat und Jugendparlament sollen auf Stadt- und Kreisebene nochmals intensiviert werden. Es wurde vereinbart, dass bis zum nächsten Treffen die Jugendlichen nach ihren Bedürfnissen bei den regelmäßigen Treffen in der OKUJA befragt werden sollen. Zudem soll sich das neue Team der Jugendarbeit finden, um den Arbeitsaufwand für solche Projekte besser abschätzen zu können. „Neben den großen Freizeitangeboten der OKUJA, die viele Familien entlasten, ist die Jugendarbeit weiterhin ein relevantes Arbeitsfeld. Darum werden wir uns als GRÜNE sowohl in der Stadt als auch auf Kreisebene weiterhin für ein vielfältiges Angebot der Kinder- und Jugendarbeit einsetzen“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Fachausschussmitglied Sarah Rößel. Außerdem wurde der Wunsch nach einem verstärkten Engagement des Kreises, z.B. mit einer Stelle ‚Kreisjugendpflege‘ geäußert. Birgit Stupp, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Kreistagsfraktion, kann sich vorstellen, dass über diese Person zum Beispiel Fördermittel generiert werden könnten. Die Jugeändbüros würden entlastet, langfristig gesehen eine Investition, die sich rechnet.
Ebenso thematisiert wurden die Parallelstrukturen in der Jugendarbeit nach der Flut. Hier wurde berichtet, dass erste Gespräche stattgefunden haben, ein effektives Netzwerk aber noch nicht in Sicht sei. „Ein kontinuierlicher vertrauensvoller Austausch ist das Fundament, um die Erfolgsgeschichte der OKUJA auch zukünftig gemeinsam fortzusetzen. Unser besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen, die die OKUJA in der schwersten Zeit ihres Bestehens gerade nach der Flut mit beispiellosem Einsatz für die Jugendlichen am Laufen gehalten haben. Für uns GRÜNE ist es auch in zukünftigen schwierigen Haushaltsberatungen wichtig, nicht an der Jugendarbeit zu sparen!“, so der Sprecher der Grünen Stadtratsfraktion Christoph Scheuer zum Abschluss.
Pressemitteilung
Bündnis 90/Die GRÜNEN Stadtratsfraktion
Bad Neuenahr-Ahrweiler
