Politik | 19.06.2019

Elisabeth Winkelmeier-Becker wendet sich an lokale Supermarktfilialen

„Containern“

Rhein-Sieg-Kreis. Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker hat sich in einem Schreiben an die örtlichen Supermarktfilialen der großen Supermarktketten (REWE, EDEKA, ALDI Süd, NETTO, PENNY, Kaufland, und LIDL) ihres Wahlkreises gewandt.

„Jedes Jahr werden Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen, Vieles davon, obwohl es noch essbar ist. Supermärkte stehen bei der Diskussion um Lebensmittelverschwendung in einem besonderen Fokus - insbesondere in der aktuellen Debatte zum „Containern““, so Elisabeth Winkelmeier-Becker. Eine Legalisierung des „Containerns“ hält die Siegburger Bundestagsabgeordnete für nicht richtig. „Es macht keinen Sinn, Verwertbares erst zusammen mit Abfall in Tonnen und Containern zu entsorgen, um es dann wieder herausfischen zu lassen. Lebensmittel, die noch essbar sind, aber nicht mehr zum Verkauf angeboten werden, müssen ohne Umweg in die Tonne an Bedürftige und Interessenten weiter gegeben werden. Da gibt es bessere Lösungen“, betont die Siegburger Bundestagsabgeordnete. „Um eine solche Lösung umzusetzen ist es unabdingbar, auch die Sicht der Supermärkte und das Praxiswissen der einzelnen Filialen mit einzubeziehen“, so Elisabeth Winkelmeier-Becker weiter. Daher hoffe sie auf eine möglichst große Resonanz von den Filialen, um gemeinsam eine praktikable und nachhaltige Lösung finden zu können.

Die meisten Lebensmittel werden übrigens in den privaten Haushalten weggeworfen. Hier kann jeder Verbraucher selbst etwas gegen die Verschwendung tun. Praktische Tipps, was mit nicht mehr ganz frischen Lebensmitteln und Resten noch zubereitet werden kann, gibt die APP des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft „Zu gut für die Tonne“.

Pressemitteilung

Elisabeth Winkelmeier-Becker

MdB CDU

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