Politik | 18.08.2023

CDU Andernach

Culinacum als Zukunftschance für die Stadt

Am Runden Turm soll das neue Museum als Zentrum der Essbaren Stadt und des Unesco-Weltkulturerbes entstehen. Quelle: CDU Andernach

Andernach. Der geplante Bau eines neuen Museums „Culinacum“ als Mittelpunkt des möglichen UNESCO-Kulturerbes „Mühlsteinrevier“ und der essbaren Stadt beschäftigte sich die Andernacher CDU bei ihrem jüngsten Stammtisch. Eingehende Informationen dazu und zum in Arbeit befindlichen Ausstellungskonzept lieferte Dr. Seebert vom Andernacher Stadtmuseum. Dabei wurde deutlich, dass das Haus-von-der-Leyen als Heimatmuseum keine Zukunft mehr haben wird. Weder ist es mit vertretbarem Aufwand behindertengerecht auszubauen, noch ist es auf mittlere Sicht schon aus brandschutz- und statischen Gründen seinen bisherigen Aufgaben mehr gewachsen.

Da komme ein zweckgebundener Bundeszuschuss in Höhe von 6,8 Mio. Euro für den Bau eines neuen Museums am Runden Turm gerade zur rechten Zeit.

In der Diskussion wurde deutlich, dass durch diese Förderung nun die Möglichkeit besteht, die Innenstadtsanierung auch neben dem Runden Turm zu vollenden. Insbesondere der Platz am Runden Turm mit Stadtmauer, der Nachbarschaft zum Dom, historischem Garten und Einstein-Restaurant sei geradezu ideal.

Mit dem vom Bund geförderten Culinacum gewinnen wir mit einer geringen Selbstbeteiligung der Stadt ein weiteres touristisches und kulturelles Highlight für unsere Stadt, unsere Bürger. Das sollten wir uns nicht entgehen lassen und ein millionenschweres Förderprogramm für unsere Altstadt in den Sand setzen, so die einhellige Meinung. „Gut, dass bislang auch alle Stadtratsfraktionen konstruktiv mit uns dahinterstehen.“, so CDU-Vorsitzender Hans-Georg Hansen am Abschluss eines informativen Abends. Jetzt sei man gespannt auf die Ergebnisse des Architekten-Wettbewerbs, mit denen im September zu rechnen sei.

Pressemitteilung der

CDU Andernach

Am Runden Turm soll das neue Museum als Zentrum der Essbaren Stadt und des Unesco-Weltkulturerbes entstehen. Quelle: CDU Andernach

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