Politik | 18.07.2023

FBL-Stadtratsfraktion Remagen

DLRG-Ortsgruppe Remagen besucht

V.li. Thomas Nuhn, Michael Berndt, Kevin Wassong, Wilfried Humpert und Alexander Lembke. Quelle: FBL-Stadtratsfraktion Remagen

Remagen. Auf Einladung der DLRG-Ortsgruppe Remagen besuchte die Stadtratsfraktion der „Freie Bürgerliste der Gesamtstadt Remagen (FBL) e.V.“ das städtische Schwimmbad, um sich einen Überblick über die Aktivitäten der DLRG zu machen. Im kommenden Jahr feiert die Ortsgruppe ihr 50-jähriges Bestehen. Mit derzeit ca. 570 Mitgliedern und vielen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern werden sehr wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, im Remagener Freizeitbad erfüllt.

Für die verschiedenen Ausbildungen sind verschiedene Wassertiefen notwendig. Im Remagener Bad sind alle notwendigen Tiefen vorhanden. „Das ist einmalig in unserer Region“, so Kevin Wassong, 1. Vorsitzender der Ortsgruppe. Bei der Rettungsschwimmprüfung muss mindestens ein drei Meter Brett sowie ein drei Meter tiefes Becken vorhanden sein. Diese Voraussetzungen erfüllt das Bad. Für die Kleinsten ist eine deutlich geringere Tiefe erforderlich. In diesem Jahr werden ca. 230 Kinder erstmalig ausgebildet und erhalten die Chance, das Seepferdchen zu erlangen. Die Kurse werden über viele Jahre sehr gut angenommen und erfreuen sich weiterhin wachsender Beliebtheit. Es müssen leider schon entsprechende Wartelisten geführt werden. So besteht auch der verständliche Wunsch, an den derzeit flacheren Bereichen im Bad keine Veränderungen vorzunehmen. Aktuelle Planungen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie würden an dieser Stelle eine Veränderung vorsehen. Bei der Studie ging es aber auch darum, einen Kostenrahmen und die Möglichkeit der Förderung abzuklopfen. Es liegt nun, für den Fall einer positiven Fortführung der Projektes, an allen Beteiligten, die notwendigen und wichtigen Veränderungen abzustimmen. Der Erhalt der niedrigen Wassertiefen, um auch in Zukunft vielen Kindern das „Schwimmen lernen“ zu ermöglichen, wird bei allen im Fokus bleiben.

Im Jahr 2024 soll ein weiteres Projekt an den Start gehen. Gemeinsam mit der Ortsgruppe Bad Neuenahr-Ahrweiler und im gemeinsamen Miteinander mit den freiwilligen Feuerwehren soll eine Strömungsrettungsgruppe für das Ahrtal aufgebaut werden. Der Kreis unterstützt zwar die Idee, aber finanzielle Mittel müssen wohl überwiegend selbst aufgebracht werden.

Ein Fahrzeug mit Hänger muss angeschafft werden. Ausrüstung und natürlich auch eine hoffentlich bald wachsende Zahl Freiwilliger, die sich als Strömungsretter ausbilden lassen wollen, muss organisiert werden.

Die FBL nutzte die Chance vor Ort auch über die derzeit geführten Diskussionen einer Überdachung oder sogar eines freistehenden, zusätzlichen neuen Hallenbades zu sprechen.

„Wir gehen als FBL zunächst ergebnisoffen an die Sache ran. Wir können uns eine Überdachung des Schwimmerbeckens sehr gut vorstellen“, so Wilfried Humpert, Ortsvorsteher von Remagen. Thomas Nuhn führte weiter aus: „Ein neues Hallenbad hat sicherlich auch seinen Reiz, aber uns treibt dabei vor allem die Sorge vor den sehr hohen Folgekosten um.“

Die FBL-Ratsfraktion hat sich schon einmal den 6. und 7. Juli 2024 notiert. Dann feiert die DLRG-Ortsgruppe Remagen ihr 50-jähriges Bestehen gemeinsam mit der Stadt Remagen, die das 50-jährige Bestehen des Freibades feiert. „Eine sehr gute Gelegenheit, für das großartige Engagement in der Stadt und für die Region, erneut Danke zu sagen.“

Pressemitteilung der

FBL-Stadtratsfraktion Remagen

V.li. Thomas Nuhn, Michael Berndt, Kevin Wassong, Wilfried Humpert und Alexander Lembke. Quelle: FBL-Stadtratsfraktion Remagen

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