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FDP-Stadtverband Bad Neuenahr-Ahrweiler tagte

„Das Autonome Fahren wird den Verkehr revolutionieren“

Der Vorsitzende Hellmut Meinhof wurde einstimmig wiedergewählt

„Das Autonome Fahren
wird den Verkehr revolutionieren“

Wiedergewählt wurde der Vorstand mit (v.l.) David Jacobs, Alexander Buda, Ralf Kössendrup, Annemarie Müller-Feldmann, Hellmut Meinhof und Ulrich van Bebber.Foto: JOST

05.07.2016 - 08:13

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Einstimmig wiedergewählt wurde Hellmut Meinhof als Vorsitzender des FDP-Stadtverbands Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bei der Mitgliederversammlung im Hotel Krupp stimmten alle sechs stimmberechtigten Freidemokraten für ihn. Auch seine beiden Stellvertreter David Jacobs und Ralf Kössendrup verzeichneten bei der Neuwahl des Vorstandes keine Gegenstimme, ebenso wenig Beisitzerin Annemarie Müller-Feldmann.

In seinem Rückblick betonte Meinhof besonders, dass es der FDP gelungen sei, bei der Landtagswahl im März von der außerparlamentarischen Opposition direkt in die Regierungsverantwortung gewählt zu werden. Besonders hervorzuheben sei das Ergebnis von David Jacobs im Wahlkreis 14 mit 9,6 Prozent der Erststimmen. Allerdings sei der Koalitionsvertrag kontrovers innerhalb der Partei diskutiert worden, bevor man ihm zugestimmt habe - was aber lediglich zeige, dass die Partei lebendig sei und in der Lage, eigenständige Entscheidungen zu treffen. Auch im Bezirksverband habe es einige Veränderungen gegeben, der neue Bezirksvorsitzender Alexander Buda stellte sich an diesem Abend vor. Einige politische Themen schnitt Meinhof ebenfalls an, beispielsweise die Entwicklung des „Autonomen Fahrens“. Hier könne er sich Auswirkungen auf den Öffentlichen Personennahverkehr vorstellen, die man heute noch nicht einmal erahne. „Das Autonome Fahren wird nicht aufzuhalten sein und das Verkehrsgeschehen komplett revolutionieren“, sagte er voraus. Den Kreis Ahrweiler sieht er als mögliche Modellregion, in der man neue Konzepte des Öffentlichen Personennahverkehrs einmal austesten könne.

Aus Sicht der FDP sei von den drei Schwimmbad-Standorten in der Kreisstadt mindestens einer zu viel, zumal alle drei Badeanstalten defizitär seien, so Meinhof. Diese finanzielle Belastung sei für die Stadt auf Dauer nicht zu stemmen. Dennoch habe man dafür gestimmt, dass die Stadt die Ahrthermen übernimmt, allerdings mit dem Ziel, diese langfristig auf private Füße zu stellen. Die zwischenzeitlich positive Entwicklung mache Hoffnung. Auch die basisdemokratische getroffene Entscheidung für einen Neubau des TWIN am alten Platz oder daneben werde von der FDP unterstützt – unter der Voraussetzung, dass die benötigten Fördergelder in Höhe von etwa vier Millionen Euro auch tatsächlich fließen. Positiv sah Meinhof auch die Bewerbung der Stadt für die Landesgartenschau 2022, denn das Konzept passe zum Profil der Stadt und können dauerhaft Vorteile und einen Imagegewinn bringen. „Wir werden die Bewerbung nach Kräften unterstützen“, versprach Meinhof.

Die Kassenlage des 29 Mitglieder starken Stadtverbandes sei trotz der Ausgaben für die Landtagswahl immer noch erfreulich, nicht zuletzt dank einer namhaften Spende eines Mitgliedes. Das berichtete Schatzmeister Ralf Kössendrup. Er wies allerdings auch darauf hin, dass ab sofort die Finanzen vom FDP-Kreisverband verwaltet werden, der den einzelnen Ortsverbänden jeweils ein Budget zur Verfügung stelle. „Dadurch sind wir schlagkräftiger als bisher und können vor allem den schwächeren Ortsverbänden besser unter die Arme greifen“, so Kössendrup. JOST

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Gabriele Friedrich:
Also hatten die Täter wieder einmal leichten Zutritt zu einem Firmengelände. Langsam müssten doch die Leute klüger werden.Warum haben sie keine Sicherheitsvorkehrungen? Man kann in Deutschland alles machen, ohne Konsequenzen. In der Nacht sind alle Katzen grau-also hat sicher auch keiner was gesehen.

Sinziger Kirmes findet nicht statt

Peter Rein:
Nicht nachvollziehbar, wo gibt es Entscheider mit Rückgrat. Wir müssen damit leben, das Corona da ist und nicht mehr verschwindet. Wie tausende Viren etc. Dann bleiben wir demnächst nur noch eingesperrt und verlieren noch Hunderte von Arbeitsplätzen. Wer das verantwortet der gehört bestraft.
juergen mueller:
Mein letzter Besuch auf der "MS Wissenschaft" war interessant, aufschlußreich u.ist jedem zu empfehlen.Das war`s dann aber auch schon,bedenkt man,welche Anforderungen,Mühe und Kosten es erfordert,etwas wieder zu reparieren,dass uns Dank der Politik u.Wirtschaft dorthin geführt hat,wo wir uns alle heute befinden. WIR präsentieren hier für alle Bürger*innen ein Stück ZUKUNFT. Mit WIR meint sich die POLITIK mal wieder selbst u.WAS sie uns für die ZUKUNFT präsentiert,ist mehr als bescheiden u.beschämend. Da stellt sich jemand hin,verkörpert dieses ewig präsente,unglaubhafte politische ICH-Gefühl u.glaubt auch noch selbst an das,was er,betreffend unsere ZUKUNFT,sagt. Zu wünschen wäre,dass diejenigen,die von ZUKUNFT reden,diese auch am eigenen Leibe noch mitbekommen u.nicht nur die nächste Generation. Aber was interessiert die Politik schon ihr Geschwätz von gestern.
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