Politik | 01.02.2023

Erwin Rüddel ist Mitinitiator eines neuen interfraktionellen Freundeskreises

Das Brauchtum Karneval soll auch im Bundestag unterstützende Stimmen haben und gepflegt werden

Erwin Rüddel. Foto: privat

Kreis Neuwied. „Karneval ist Brauchtum, das gelebt und gefördert werden soll. Wir wollen diesem für Deutschland wichtigen und auch in meinem Wahlkreis stark vertretenen Brauchtum nun auch im Bundestag durch einen interfraktionellen Freundeskreis gerecht werden“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel als Gründungsmitglied und Mitinitiator dieses Freundeskreises.

„Wir wollen die Karnevalsvereine unterstützen in einer Welt, in der die Bürokratie immer noch mehr zunimmt. Zudem geht es uns um die Stärkung des Ehrenamtes“, so der Parlamentarier, der selbst als Vollblut-Karnevalist alljährlich tätig ist. Seit 25 Jahren fungiert Rüddel als Bezirksvorsitzender der Rheinische Karnevals-Korporationen (RKK). 14 Jahre lang war er Vorsitzender der Wenter Klaavbröder, der Karnevalsgesellschaft seines Heimatortes Windhagen, wo er 2002 mit seiner Gattin Renate auch das Prinzenpaar stellte.

Die Gründungsveranstaltung des neuen Freundeskreises im Deutschen Bundestag ist auf Donnerstag, 9. Februar terminiert und findet im Paul-Löbe-Haus statt, wo Erwin Rüddel auch sein Berliner Büro hat. „Für diesen feierlichen Moment ist es natürlich gerne gesehen, wenn die teilnehmenden Bundestagsparlamentarier ihre närrischen Orden, Pins und Kappen mitbringen“, ergänzt Rüddel und verweist nochmals darauf, dass der Karneval, die Fastnacht und der Fasching in Deutschland eine lange Tradition haben, sei es beispielsweise der Rheinische Karneval, die Mainzer Fastnacht oder die Schwäbisch-Alemannische Fastnacht.

„Jede Region pflegt ihre individuellen Traditionen und Bräuche, die teilweise über das ganze Land hinweg bekannt und beliebt sind. Karneval, Fastnacht, Fasching (KFF) stellt in allen Bundesländern ein wichtiges Kulturgut dar. KFF verbindet, KFF kennt keine Nationalität, in KFF sind alle gleich. Inklusion und Integration werden seit Jahrzehnten in größtenteils gemeinnützigen Vereinen und Verbänden gelebt. Bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement wird dabei großgeschrieben“, betont Rüddel.

In Deutschland engagieren sich mehr als 2,6 Millionen Menschen – davon über 700.000 Jugendliche – ehrenamtlich in mehr als 5.300 Karnevalsvereinen. Nicht nur als traditionelles Volksfest, sondern auch wirtschaftlich, ist die „fünfte Jahreszeit“ von großer Bedeutung. Während der Corona-Pandemie haben zahlreiche Vereine und das Brauchtum erheblich gelitten. Viele Vereine waren auf Spenden oder Hilfen angewiesen.

Deswegen, so der christdemokratische Abgeordnete, sei es heute umso wichtiger, den in KFF Engagierten auch ein parteiübergreifendes politisches Forum im Deutschen Bundestag zu geben.

„Als Parlamentskreis Karneval, Fastnacht, Fasching (KFF) bekennen wir uns zu den unterschiedlichen Brauchformen mit ihren regionaltypischen Ausprägungen. Wir wollen zum Dialog und zur Unterstützung einladen, ein Forum geben sowie im Karneval, in der Fastnacht und im Fasching engagierte und außergewöhnliche Menschen zusammenbringen. Wir wollen die Vielfalt der Traditionen und Bräuche weiter fördern und uns darüber austauschen. Nicht zuletzt wollen wir den engagiert ehrenamtlichen Karnevalsaktiven eine Stimme in der Politik geben“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Pressemitteilung des

Büro von Erwin Rüddel

Erwin Rüddel. Foto: privat

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