Politik | 23.05.2017

Rhein-Lahn-Kreis stellt zusätzliche Vergünstigungen für Ehrenamtskarte bereit

„Das Ehrenamt ist das Fundament unseres Kreises“

Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz und Landrat Frank Puchtler haben in der Mainzer Staatskanzlei eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet, nach der der Rhein-Lahn-Kreis vier weitere Vergünstigungen für die landesweite Ehrenamtskarte zur Verfügung stellen wird. Uwe Rindsfüßer

Rhein-Lahn-Kreis. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Frank Puchtler, haben in der Mainzer Staatskanzlei eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet, nach der der Rhein-Lahn-Kreis vier weitere Vergünstigungen für die landesweite Ehrenamtskarte zur Verfügung stellen wird. „Ich freue mich, dass mittlerweile alle Verbandsgemeinden, die Stadt Lahnstein und der Kreis dabei sind. Die Ehrenamtskarte hat sich landesweit als echtes Erfolgsmodell erwiesen. Gleichzeitig hoffen wir, dass sie noch viele weitere Kommunen einführen werden. Anreize wie die von Landrat Puchtler sind ein schöner Impuls für die Kommunen. Daher danke ich dem Landrat herzlich für sein Engagement“, sagte die Ministerpräsidentin.

Sie zeigte sich sehr stolz, dass in Rheinland-Pfalz fast 50 Prozent der Bürger und Bürgerinnen ehrenamtlich engagiert sind und dass das Land damit bundesweit den Spitzenplatz belege. „Es ist mir ein Herzensanliegen, die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt gut zu gestalten. Deshalb habe ich die landesweite Ehrenamtskarte ins Leben gerufen und die Kommunen im Land eingeladen, auf freiwilliger Basis mitzumachen. So wollen wir den Ehrenamtlichen für ihr Engagement danken und ihnen die verdiente Anerkennung zukommen lassen.“

Im Februar wurde deswegen die Altersgrenze für die Ehrenamtskarte von 16 auf 14 Jahre gesenkt. Die Ministerpräsidentin will damit das Engagement von jungen Menschen würdigen und fördern. „Mit der öffentlichen Anerkennung wollen wir Jugendliche für ein Ehrenamt begeistern oder sie anspornen, sich weiterhin zu engagieren“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Dies sei auch ein Schwerpunkt der rheinland-pfälzischen Präsidentschaft im Bundesrat.

Alle großen Städte, viele mittlere und kleine Kommunen und schon sechs komplette Landkreise beteiligten sich an der Ehrenamtskarte. „Je mehr Städte und Gemeinden bei dem Projekt mitmachen, desto mehr Vergünstigungen können landesweit angeboten werden“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mit den heute neu hinzukommenden Vergünstigungen sei die Liste auf rund 485 Positionen angewachsen.

„Das Ehrenamt ist das Fundament unseres Kreises. Mit der Ehrenamtskarte wird das hohe Engagement unserer ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger gewürdigt. Ich hoffe, dass die Ehrenamtskarte viele weitere Menschen motiviert, sich für die Gemeinschaft einzusetzen“, so Landrat Frank Puchtler.

Die Ehrenamtskarte kann erhalten, wer mindestens 14 Jahre alt ist und sich in einer der teilnehmenden Kommunen durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden jährlich ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung bekommt. Die Inhaberinnen und Inhaber der Karte können dann landesweit alle Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Die Karte wird von der Staatskanzlei ausgestellt und ist auf zwei Jahre befristet und kann danach erneut beantragt werden. Das Land stellt ebenfalls Vergünstigungen durch landeseigene Einrichtungen und Sonderaktionen. Weitere Informationen im Internet unter www.wir-tun-was.rlp.de. Pressemitteilung des Rhein-Lahn-Kreises

Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz und Landrat Frank Puchtler haben in der Mainzer Staatskanzlei eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet, nach der der Rhein-Lahn-Kreis vier weitere Vergünstigungen für die landesweite Ehrenamtskarte zur Verfügung stellen wird. Foto: Uwe Rindsfüßer Foto: Rindsfüßer, Uwe

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anlagenmechaniker
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Stellenanzeige
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Stellenausschreibung Hausmeister/in
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
1

Rheinbach startet Klimaspaziergänge mit vielfältigem Programm

Natur erleben und Klima verstehen

Rheinbach. Die Stadt Rheinbach lädt in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Voreifel zu Klimaspaziergängen ein.

Weiterlesen

Vom 6. bis 8. April 2026 machte das Infomobil des Deutschen Bundestages Station auf dem Himmeroder Wall in Rheinbach. Foto: Stadt Rheinbach
4

Bürgermeister begrüßt Bundestagsabgeordneten Röttgen am Infomobil des Deutschen Bundestages

Im Gespräch vor Ort

Rheinbach. Vom 6. bis 8. April 2026 machte das Infomobil des Deutschen Bundestages Station auf dem Himmeroder Wall in Rheinbach. Der 17 Meter lange und 26 Tonnen schwere Promotion-Truck tourt jährlich durch rund 60 Städte in ganz Deutschland. Ziel ist es, die Arbeit des Parlaments anschaulich zu vermitteln. Im Laufe von zwei Wahlperioden sollen so alle 299 Wahlkreise besucht werden.

Weiterlesen

Daueranzeige
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2025
Dienstleistungen
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Titel
Schulze Klima -Image
Ostergruß
fit für`s Alter?
Container Anzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige Personalreferent/in
Wohnträume
Wohnträume
Anzeige Tag der offenen Tür am Zeiberberg