Politik | 11.10.2017, 11:17 Uhr

Kommunales Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises

Das Ehrenamt wird gestärkt

Siegburg. Das ehrenamtliche Engagement ist eine wichtige Säule der Flüchtlingshilfe. Daher bietet das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises praxisnahe und auch für die Helferinnen und Helfer ortsnahe Informations- und Weiterbildungsangebote an.

In der vergangenen Woche ging es nun mit der Stadt Rheinbach als Kooperationspartner um die Themen Flucht und Trauma sowie Interkulturelle Kompetenzen. „Wir haben im Rhein-Sieg-Kreis ein wichtiges Netzwerk von ehrenamtlichen Akteuren in der Integrationsarbeit. Diese Menschen bei ihrer engagierten und wertvollen Arbeit ganz individuell und persönlich zu unterstützen, liegt uns sehr am Herzen“, machte auch Kreisdirektorin Annerose Heinze bei dem Besuch des Kommunalen Integrationszentrums durch die Integrationsstaatssekretärin Serap Güler erst vor wenigen Wochen deutlich.

„KOMM-AN NRW“ heißt das Programm, das die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe stärken soll. „Uns ist es wichtig, neben unserem ständigen Beratungsangebot im Kreishaus auch Veranstaltungen in den einzelnen Städten und Gemeinden unseres Kreises anzubieten“, so Antje Dinstühler, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, bei der gemeinsamen Eröffnung mit dem Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Stefan Raetz.

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich gemeinsam mit einer Psychologin und auch untereinander zum Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen nach Fluchterfahrung aus. Es bestand Einigkeit: Es gibt hier kein allgemeingültiges Rezept für den richtigen Umgang mit traumatisierten Menschen. Ein Netzwerk, mit dem sich bei Unsicherheit beraten und ausgetauscht werden kann, hilft aber auf jeden Fall.Pressemitteilung

des Rhein-Sieg-Kreises

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