CDU Senioren Union besichtigt Dauerausstellung im Fort Konstantin
Das Schicksal Koblenz im 2. Weltkrieg darf nicht vergessen werden
Koblenz. Die Idee, dass die ältere Generation dafür sorgen müsse, dass das Schicksal der Stadt Koblenz im 3. Reich und im Bombenkrieg des 2. Weltkrieges nicht unaufgearbeitet bleiben kann, hatte Monika Artz als Vorsitzende der Senioren Union und des Seniorenbeirates der Stadt Koblenz in die Arbeit der Gremien schon vor Jahren eingebracht. Es wurde die Idee einer Dauerausstellung entwickelt. Auch ein Ort wurde vorgeschlagen für die Präsentation: der Bunker in der Nagelsgasse nahe am Generationengarten Herlet. Monika Artz hat die Idee an den Stadtrat herangetragen. Es dauerte dann noch lange, bis das Stadtarchiv mit einer Gruppe von Zeitzeugen und Historikern die hochinteressante Ausstellung präsentieren konnte: Seit vorigem Jahr hängt sie in den Räumen des Fort Konstantin auf der Karthause, das zur Feste Alexander gehörte (erhalten ist das Löwentor) das früher Teil der Großfestung Koblenz war. Monika Artz hatte zu einer Führung eingeladen. Die Mitglieder wurden vom ehemaligen Leiter des Stadtarchivs Herrn Moret und Frau Dr. Reis begrüßt und durch die Festungsräume geführ.
Bei der Ausstellung ha man z.B auf Fotos verzichtet zu Gunsten eines Stummfilms: Koblenz in Trümmern 1946. Er ist von den Amerikanern aufbereitet und zeigt Bilder der Ruinen der Innenstadt. Hochinteressant ist auch ein authentisches Hördokument. Nach dem die Amerikaner die Remagener Brücke erobert und einen rechtsrheinischen Brückenkopf gebildet hatten, setzten sie einen „Deutschen Soldatensender“ ein, der täuschend ähnlich der echten Sender über das Kriegsgeschehen informierte.
Die Besucher der Ausstellung gerieten in lebhafte Diskussionen. Sie zeigen, wie notwendig es ist, Generationen übergreifend diesen Teil unserer Geschichte aufzuarbeiten. Pressemitteilung der
CDU Seniorenunion Koblenz
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