Wirtschaftsranking: Kreis Ahrweiler erreicht dritten Platz in Rheinland-Pfalz
Demografische Entwicklung zeigt eine positive Tendenz
Kreis Ahrweiler. Es ist ein Indiz für eine gestiegene Wirtschaftskraft: Um sechs Plätze hat sich der Kreis Ahrweiler im aktuellen Landkreis-Ranking des Magazins „Focus Money“ gegenüber dem Vorjahr verbessert. Deutschlandweit belegt der Kreis Platz 96 unter 374 Kreisen und kreisfreien Städten. Im aktuellen Rheinland-Pfalz-Vergleich liegt er auf Platz 3 von insgesamt 31 bewerteten Landkreisen und kreisfreien Städten nur hinter dem Kreis Mainz-Bingen und dem Westerwaldkreis. Der Kreis Ahrweiler gehört damit zu den klaren Gewinnern. „Gemeinsam mit der Kreiswirtschaftsförderung, den Kreisgremien und unseren Kommunen werden wir auch weiterhin alles daran setzen, dass der Kreis Ahrweiler ein hoch attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.
Focus Money misst die Wirtschaftskraft der Landkreise und kreisfreien Gemeinden anhand von sieben Faktoren: dem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP), der Arbeitslosenquote, dem Bevölkerungswachstum, der Erwerbstätigenentwicklung, den Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Einwohner, der Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen sowie dem verfügbaren Einkommen je Einwohner. Basis dafür sind die Daten der Statistischen Landesämter sowie der Bundesagentur für Arbeit für die Jahre 2013 bis 2018. Dabei werden neben den aktuell verfügbaren Werten auch längerfristige Durchschnittswerte sowie die dynamische Entwicklung im Untersuchungszeitraum in den Blick genommen.
Bei der Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr erreicht der Kreis Ahrweiler einen Spitzenwert: Er ist von Rang 64 auf 36 gestiegen und verpasst damit nur knapp die TOP 30 deutschlandweit in dieser Kategorie. Die Gesamtzahl der Beschäftigten steigerte sich dabei um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 53.605 Erwerbstätige. „Mit der Standortkampagne „AW stark!“ möchten wir gemeinsam mit unseren Partnern von der Industrie- und Handelskammer Koblenz, Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer Koblenz potenzielle Fachkräfte und Unternehmen auf die Vorteile des Kreises aufmerksam machen“, so Pföhler.
In der demografischen Entwicklung des Kreises zeigt sich eine positive Tendenz. Aktuell ist man mit 129.727 Einwohnern knapp unter der 130.000-Marke und dabei um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das reicht in dieser Kategorie für Platz 90.
Bei den Investitionen im verarbeitenden Gewerbe hat der Landkreis fast die Position gehalten. Im Jahr 2016 wurden 10.058 Euro je Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe investiert, 2017 waren es 11.780 Euro. Konstant gute Ergebnisse zeigt der Kreis seit Jahren bei den Arbeitslosenzahlen. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent verbessert er sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent. Boden gutmachen konnte der Kreis seit der letzten Erhebung des Wirtschaftsmagazins im Vergleich zu den anderen deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten beim Bruttoinlandsprodukt. Von Rang 254 ging es rauf auf Platz 221.
Weitere Informationen zur Standortkampagne „AW stark!“ unter www.aw-stark.de.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Ahrweiler
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