Den Weihnachtsmarkt besucht..!
Auf dem schmucken Weihnachtsmarkt war auch Hein zugegen,
weil er auf dem Heimweg der Versuchung eines Besuchs erlegen.
Es duftete ganz herrlich nach Bratwurst, Glühwein und Plätzchen,
deshalb ignorierte er auch zu Hause sein wartendes Schätzchen.
Ein Glühwein heiß aus der Henkeltasse, das wird schon gehen;
und vielleicht noch eine Currywurst-Pommes, mal eben im Stehen.
So begab sich Hein auf dem Markt zügig an den ersten Stand,
die 2,50 Euro für den Glühwein bereits abgezählt in der Hand.
Doch bevor er sich konnte an dem duftenden Heißgetränk laben,
wollte die Standbetreiberin noch 2,50 Pfand für die Tasse haben.
Das ist Wucher dachte Hein, doch letztendlich zu meinem Glück,
bekomme ich das bezahlte Pfandgeld am Ende wieder zurück.
Aus einem Glühwein wurden in der Folge bei Hein deren acht,
was in der Folge eine wohlige Wärme und Hunger gebracht.
Daraufhin schlug Hein zu mit Currywurst und Pommes rot-weiß
und auch der neunte Glühwein schmeckte immer noch, da heiß.
Das deftige Fast-Food- Menü spülte der Hein dann putzmunter,
mit zwei schnellen, hochprozentigen Winteräpfelchen herunter.
Direkt im Anschluss, wie konnte es auch anders wohl sein,
versuchte sich der brave Zecher an einem Becher Eierwein.
Der lief echt runter wie Öl und verursachte, das war allerhand,
beim guten Hein in dessen Speiseröhre einen Höllenbrand.
Um diesem Brand energisch und wirkungsvoll zu begegnen,
ließ er zwei eiskalte Bierchen seine Kehle hinunterregnen.
Auf die doppelte Waffel, mit heißen Kirschen toll angerichtet,
hätte Hein nach den Knoblauchchampignons besser verzichtet.
Denn irgendwann, so konnten es auch die Zuschauer erleben,
wankte Hein zum Glühweinstand um seine Tasse abzugeben.
Sein Aufprall an der Standtheke war äußerst deftig bemessen,
es explodierte ein Konvolut von unverdauten Delikatessen.
Nach einer Ohrfeige von der Standbetreiberin wurde ihm klar,
dass nur die Tasse und nicht sein Mageninhalt abzugeben war.
Ihr Postillon vom Escher Wend
