FDP fordert Geräte für Spielplatz
Den u6-Kindern mehr bieten
Bendorf. „Die Gemeinde soll bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu soll die Gemeinde über die in diesem Gesetz vorgesehene Beteiligung der Einwohner hinaus geeignete Verfahren entwickeln und durchführen“, so lautet wörtlich § 16c der Gemeindeordnung.
Nachdem die Stadtverwaltung für den seit langem beschlossenen Kinderspielplatz für Stromberg-Süd-II den Mitgliedern des Bau- und Vergabeausschusses die Angebots-Liste von zwei Firmen vorgelegt hatte, stellten die Freien Demokraten fest, dass die Betroffenen (Kinder und deren Eltern) bei der Auswahl der anzuschaffenden Spielgeräte nicht beteiligt worden waren.
Der Fraktionsvorsitzende der FDP Bendorf, Herbert Speyerer, holte dies in der Form nach, dass er die Kita Stromberg bzw. deren Elternsprecherin sowie Familien mit Kleinkindern befragte, ob die Geräteauswahl den Bedürfnissen der Kinder entspricht. Das eindeutige Ergebnis: es fehlen Geräte für die „unter 6-jährigen“.
Diese Anregungen konnte der FDP-Vertreter im Ausschus, Karl-Otto Hahn, dort vortragen und letzlich eine Vertagung der Auftragsvergabe erreichen, damit zwischenzeitlich eine Einbeziehung der Betroffenen erfolgt.
Die FDP-Stadtratsfraktion, also Herbert Speyerer, Günther Bomm und Christine Graef, freuen sich über diesen kleinen Erfolg, zumal auch die vor Wochen von der FDP erhobene Forderung nach Öffnung der Kinderspielplätze nunmehr umgesetzt worden ist.
Pressemitteilung der FDP Bendorf