Politik | 29.04.2019

FWG im Kreis Ahrweiler

Der eigentlich positive Ansatz des Buskonzepts wird konterkariert

Für die FWG Brohl-Lützing gibt es einen Wermutstropfen.Foto: Christoph Geron

Brohl-Lützing. Seit dem 1. Juli 2018 ist ein neues Buslinienkonzept im Kreis Ahrweiler in Kraft. Es wurde ein Taktverkehr eingeführt, der wirklich einen Quantensprung gegenüber dem vorherigen Zustand bedeutet. In der Woche stündlich, am Wochenende im Zwei-Stunden-Takt verkehren die Busse der Linie 800 jetzt von Bad Breisig kommend in das Brohltal und von dort bis nach Bad Neuenahr-Ahrweiler und zurück. Auch spätabends gibt es noch eine Verbindung.

Alles in allem eine tolle Sache für die, die kein Auto haben oder es stehen lassen möchten. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch, wie Paul Delfs von der FWG Brohl-Lützing berichtet: Der Bahnhof Brohl wird stündlich von der Mittelrheinbahn bedient. Die früher gute Verknüpfung von Bus und Bahn besteht seit dem neuen Fahrplan jedoch nur noch für Fahrgäste, die mit der Bahn in Richtung Andernach-Koblenz reisen oder von dort kommen, denn wenige Minuten, bevor der Zug aus Richtung Bonn eintrifft, fährt der Bus los.

Umgekehrt ist es genauso. Der Bus aus dem Brohltal erreicht den Bahnhof vier Minuten, nachdem der Zug in Richtung Norden abgefahren ist.

Dies macht die Verbindung in einem wichtigen Teil unattraktiv, der eigentlich positive Ansatz des Buskonzepts wird konterkariert. Es besteht dringender Bedarf für eine Nachbesserung, die der Verkehrsverbund aufgrund vielfacher Beschwerden, unterstützt durch die FWG im Kreistag, inzwischen für den kommenden Fahrplanwechsel auch angekündigt hat.

Pressemitteilung

FWG Kreis Ahrweiler

Für die FWG Brohl-Lützing gibt es einen Wermutstropfen.Foto: Christoph Geron Foto: Christoph Geron

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