Weeser begrüßt Parlaments-Stipendiat aus Marokko im Wahlkreis

Deutsches Parlament vor Ort kennenlernen

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Stipendiat Rabii El Bacha mit Sandra Weeser und Johannes Vogel. Foto: Wahlkreisbüro Sandra Weeser, MdB

21.10.2021 - 13:15

Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Im vergangenen Monat war Stipendiat Rabii El Bacha aus Marokko im Rahmen des Internationalen Parlaments-Stipendium (kurz: IPS) bei der heimischen Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser zu Gast. Das IPS-Stipendium des Deutschen Bundestages bietet jungen, zivilgesellschaftlich engagierten Menschen aus dem arabischen Raum, die sich in ihren Heimatländern aktiv für demokratische Grundwerte und eine lebendige Zivilgesellschaft einsetzen mit einem einmonatigen Studienprogramm die Möglichkeit, das deutsche Parlament vor Ort kennen zu lernen. Das Programm findet jährlich in Berlin statt. Kernstück ist ein einwöchiges Praktikum bei einem oder einer Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Dieses hat Rabii El Bacha, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich des Energierechts an der juristischen Fakultät und als Jurist bei einer Kanzlei in Rabat arbeitet, bei Sandra Weeser in ihrem Wahlkreis absolviert. Für Rabii El Bacha das Interessanteste des Stipendiums: „Die Abgeordnete und ich haben uns über den Energiesektor ausgetauscht, aber auch über Außenhandel und die internationalen Beziehungen. Für mich war es überraschend, dass die Genehmigungsverfahren und Änderungen, die in Deutschland und Marokko zur Beschleunigung der Energiewende erforderlich sind, einen sofortigen Bürokratieabbau erfordern.“ Eine Woche vor der Bundestagswahl konnte der Stipendiat zudem an vielen Veranstaltungen und Treffen in den Kreisen Altenkirchen und Neuwied teilnehmen. „Die Nähe zwischen den Parlamentariern und den Bürgern sowie den privaten Akteuren ist außergewöhnlich. Ich glaube, das gibt es nur in Deutschland. Es wird wirklich gründliche Arbeit geleistet, um die Dinge zu analysieren und mit den Bürgern voranzubringen. Ein konkretes Beispiel war die Podiumsdiskussion zu New Work, an dem Akteure wie Thomas Brahm, Vorsitzender der Vorstände der Debeka-Versicherungen und Dr. Kai Rinklake, Geschäftsführer der Skylotec GmbH teilnahmen: Sie diskutierten die sozialpolitischen Herausforderungen auf Landes- und Bundesebene direkt mit den FDP-Abgeordneten Sandra Weeser und Johannes Vogel. In diesem Zusammenhang war ich auch von der Begeisterung junger Menschen für die Politik in Deutschland angenehm überrascht“, fasst Herr El Bacha seine Erfahrungen zusammen. Der Aufenthalt im Wahlkreis war für ihn darüber hinaus auch ein wichtiger Schritt für seine Zukunftsplanung: „Da ich den Wunsch habe, Botschafter des Königreichs Marokko in Deutschland zu werden und ein begeisterter Befürworter der Stärkung der Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern bin, waren die konkreten Ratschläge der Abgeordneten zum Aufbau strukturierter Beziehungen sehr wertvoll: Es geht um den kulturellen Austausch und das Verständnis für die Kultur des Anderen“. „Ich freue mich sehr, dass Rabii El Bacha das deutsche parlamentarische System und politische Entscheidungsprozesse sowohl vor Ort in Berlin im Bundestag, als auch im Wahlkreis kennenlernen konnte. Der Austausch mit Herrn El Bacha als engagierten und aufgeschlossenen Vertreter der jüngeren Generation aus dem arabischen Raum war auch für mich besonders bereichernd.“, resümierte Sandra Weeser den Aufenthalt des IPS-Stipendiaten im Wahlkreis.


Pressemitteilung Wahlkreisbüro

Sandra Weeser, MdB (FDP)

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Gabriele Friedrich:
Na ja, eben "Gaga" sonst nix. Kann mir nicht vorstellen, das die Frau das ernst gemeint hat. Vielleicht hat sie schon Alzheimer und das bedeutet auch "Altersbosheit"- da kann sie nicht mal was für-aber man muß auch nicht mit dem Hammer dran. Da hätte man vielleicht besser einen Arzt gerufen. Angriff...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] .... auf dem frei zugänglichen, unbefestigten Parkplatzgelände eines Autohauses ....[ Zitat Ende ] Das schadet euch gar nichts ! Selber schuld- wie kann man denn? *Mitsubishi...PAH ! Mercedes wär das nicht passiert. Versicherungsprämie wird höher- das ist doch wohl klar. Ihr rafft...
Gabriele Friedrich:
Kann ja mal einer in Mayen anrufen, die raffen das da nicht, das es hier auch so einen Bus braucht- auch kleiner. Muss ja nicht so ein Riesending sein. Mobiler Impfdienst- muss hier hin. Mayen ist rückständig und ich bin da stinksauer drüber. ...
 

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