Mitglieder der SPD-Fraktion besuchen Niederfell und unterstützen die Forderung:
Die Grundschule muss bleiben
Niederfell. Die Grundschule in Niederfell muss bleiben. Diese Forderung nahmen die Mitglieder der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Rhein-Mosel mit und unterstützten sie nachdrücklich, als sie im Rahmen einer Fraktionssitzung Niederfell besuchten und damit ihre Rundreise durch die Verbandsgemeinde fortsetzten. Die SPD VG-Ratsmitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, im Laufe der Legislaturperiode möglichst viele Orts-Gemeinden in der Verbandsgemeinde aufzusuchen, um sich mit den Verantwortlichen und Bürgern vor Ort auszutauschen.
Ortsbürgermeister Arnold Herrmann empfing die Besucher im Gemeindehaus und informierte über aktuelle Gemeindethemen. Schwerpunkt des Gesprächs war die anstehende Überprüfung der 41 kleinsten Grundschulen in Rheinland-Pfalz, zu denen auch die örtliche Schule gehört.
Der Schulträger in Niederfell erarbeitet zur Zeit ein von der Kultusbehörde gefordertes Konzept für ein zukunftsfähiges Grundschulangebot, das dann von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier (ADD) „individuell“ geprüft wird. Sollte es trotzdem zu einer Aufhebung kommen, würde diese zum Schuljahr 2018/19 erfolgen.
Die Grundschule wird in diesem Jahr im ersten Halbjahr von 24 Schülern in zwei Klassen besucht.
Das bietet die Möglichkeit einer individuellen und intensiven Schülerförderung. Der Bürgermeister lobte das Engagement der Elternschaft und betonte, dass die örtliche Schule einen wichtigen Beitrag zum Ausbau und Erhalt der Dorfgemeinschaft leistet.
Von erheblicher Bedeutung für die Gemeinde ist das Herz-Jesu-Haus Kühr, ein Zentrum für Menschen mit geistiger Behinderung. Dies ist einmal dessen Funktion als örtlicher Arbeitgeber, aber auch das beachtenswerte, kulturelle Angebot, das von Außenstehenden gerne angenommen wird. 300 behinderte Menschen finden in „Kühr“ eine angepasste Unterkunft.
Pressemitteilung
SPD OV Untermosel
