Nach Abriss in der Sinziger Bachovenstraße
„Die Innenstadt präsentiert sich nicht optimal“
Als Ur-Sinziger entsetzt es uns immer mehr, was aus unserer einst so blühenden Innenstadt geworden ist: Leerstand und ungepflegte Fassaden an den Gebäuden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Trümmer durch die Bombardierung vom zweiten Weihnachtstag beseitigt, die beschädigten Gebäude saniert. In Sinzig entwickelte sich ein blühender und liebenswerter Stadtkern.
Deshalb wundert es uns, dass zunächst eine Bauruine an der Gudestraße mehr als zehn Jahre das Stadtbild verschandeln konnte und nun, seit mehreren Monaten, ein ähnliches Szenario nur wenige Meter entfernt an der Bachovenstraße droht. Dabei nützt es auch nichts, diesen Schandfleck mit einer hässlichen Plane zu verhüllen.
Scheinbar stört es unsere Stadtverwaltung nicht, wie sich das Stadtbild jeden Tag den Bürgern und auch den auswärtigen Besuchern präsentiert. In unseren Augen ist es eine Schande, dass unsere Stadtfeste wie Kirmes, Kürbisfest, Sprudelndes Sinzig oder auch der Karnevalsumzug mit diesem Anblick durchgeführt werden. Für uns stellen sich daher gleich mehrere Fragen: Wo sind unsere gewählten Stadtvertreter? Wo ist der Bürgermeister? Wo der Ortsvorsteher?
Wir fragen uns zudem, ob sich bis zur 750-Jahr-Feier im kommenden Jahr etwas geändert hat. Wir brauchen allem Anschein nach eine neue, dynamische Führung bei der Stadt, damit sich unser Wohn- und Lebensort wieder zum Positiven entwickelt. Nutzen wir die Chance!
Franz Josef „Uwa“ Degen,
Rosel Leßnig, Josef Drenk,
Jürgen Glück, Karl Josef Leßnig
und die „Lücke Elf“, Sinzig
