Politik | 15.02.2021

AfD

Die Kulturlandschaft wird von Familienbetrieben geprägt

Dr. Knopp: Die AfD fordert deshalb einen konsequenten Einkommens- und Aufwandsausgleich für alle politisch verordneten Klima- und Umweltschutzmaßnahmen.Foto: AFD

Winningen. Die Schönheit der vielfältigen Kulturlandschaften im Landkreis und darüber hinaus wird entscheidend von Familienbetrieben geprägt. Sie sind der Garant für den Erhalt von Tradition, Landschaftsbild und ländlichem Raum. Landwirtschaft und Weinbau sind nicht nur ein integraler, jahrtausendealter Bestandteil der Kultur, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Kreis. Der Weinbau mit seinen Terrassen- und Steillagen, gerade an Mosel und Rhein, prägt die Landschaft auf einzigartige Art und Weise und fördert so den Tourismus, mit dem zahlreiche Arbeitsplätze verbunden sind. Auch die Zulieferindustrie einschließlich des Spezialmaschinenbaus profitiert davon. Der enorme Wettbewerbsdruck führt jedoch zu einem immer schnelleren Strukturwandel. Ideologisch motivierte Klima- und Umweltschutzauflagen werfen rheinland-pfälzische Betriebe zusätzlich zurück. Viele Betriebsleiter finden keinen Nachfolger, da die bäuerlichen Familien von ihrem Einkommen nicht mehr leben können.

Die AfD fordert deshalb einen konsequenten Einkommens- und Aufwandsausgleich für alle politisch verordneten Klima- und Umweltschutzmaßnahmen. Der Weinbau sollte als Marketinginstrument für den Tourismus und die Standortwerbung genutzt werden, stellt er doch in der gegebenen Form für Rheinland-Pfalz ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal dar.

Dr. Horst Knopp erklärt dazu: „Der Erhalt unserer Kulturlandschaften ist aufwändig. Es gilt, die Winzer und Landwirte bei ihrer mühevollen Arbeit zu unterstützen. Für die Erhaltung attraktiver und lebenswerter ländlicher Räume ist die Arbeit der rheinland-pfälzischen Dienstleistungszentren Ländlicher Raum (DLRs) eine wichtige Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund muss auch die Arbeit des Steillagenzentrums in Bernkastel-Kues gesehen und gesichert werden. Der kontinuierliche Personalabbau durch die Landesregierung ist nicht akzeptabel. Auch für die Flurneuordnung als einer der wenigen realistischen Effizienzreserven für bäuerliche Familienbetriebe muss mehr Geld und Personal bereitgestellt werden. Damit können auch wünschenswerte ökologische Effekte erzielt werden.“ Dr. Knopp weiter: „Auch die Vermarktung regionaler Produkte muss durch vereinfachte Verfahren der regionalen Kennzeichnung und Zertifizierung unterstützt werden. Wir brauchen ein bundesweites Internetportal für regionale Anbieter, auf dem diese ihre Produkte unabhängig von großen Internetplattformen online vermarkten können. Pläne, für Wein- und Sektflaschen eine Pfandpflicht einzuführen, oder aktuelle Bestrebungen der EU, Schockbilder auf Weinflaschen vorzuschreiben, lehne ich ab.“

Pressemitteilung

Dr. Horst Knopp,

AfD-Direktkandidat

Dr. Knopp: Die AfD fordert deshalb einen konsequenten Einkommens- und Aufwandsausgleich für alle politisch verordneten Klima- und Umweltschutzmaßnahmen.Foto: AFD

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