Politik | 17.09.2019

Stadtradeln 2019 im Kreis Ahrweiler

Die Lücke wird besichtigt

Abschluss findet am 21. September auf der Strecke Ahrbrück-Schuld statt

Der Tunnel in Schuld im Verlauf der ehemaligen Eisenbahntrasse, auf der der neue Radweg verlaufen könnte. Foto: privat

Kreis Ahrweiler. Die Beteiligung beim Stadtradeln 2019 in Bad Neuenahr-Ahrweiler und im Kreis ist so groß wie noch nie. Der BUND erwartet, dass sich Zahl der Teilnehmer in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln wird. Ein Erfolg, denn nur so kann man auf die Bedürfnisse der Radfahrer aufmerksam machen. Das BUND-Team für klimaneutrale Mobilität ist gut vertreten. Für das Klima ist es gut, wenn Menschen auch weiterhin vermehrt das Fahrrad nutzen.

Zum Abschluss der Aktion „Stadtradeln“ lädt die BUND-Kreisgruppe Ahrweiler zu einer gelassenen Rad-Tour ein ins mittlere Ahrtal zwischen Ahrbrück und Schuld. Der Ahrtal-Radweg sollte längst zwischen der Quelle in Blankenheim und der Mündung in Kripp durchgängig sicher für Familien befahrbar sein. Es fehlt aber seit Jahren der Lückenschluss zwischen Fuchshofen und Schuld, weil ein ca. 7,5 Kilometer langes Teilstück bisher nicht ausgebaut wurde. Der Radler muss die stark befahrene kurvenreiche Straße nutzen.

Die Tour startet am Samstag, 21. September, ab 10 Uhr, am Bahnhof in Ahrbrück, Weiterfahrt Richtung Schuld (etwa 15 Kilometer), um dort die Hindernisse für einen Weiterbau des Radwegs nach Blankenheim kennenzulernen. Udo Seifen, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Adenau, wird die Probleme vor Ort erläutern. Abschluss wird um 12.30 Uhr in der Daubiansmühle (am Radweg Richtung Bad Münstereifel) in Schuld sein. Alle Fahrradbegeisterten sind herzlich eingeladen. Bitte beachten: Bei einer Anreise mit der Bahn kann es sein, dass nur beschränkt Fahrradplätze im Zug zur Verfügung stehen.

In vielen anderen Regionen entwickeln sich Flussradwege zum touristischen Renner; der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) kann jedes Jahr erhebliche Zuwächse in der Radtouristik aufzeigen. Der BUND fragt: „Warum ist der Ahr-Radweg kein Fünf-Sterne-Radweg?“

Weitere Auskünfte bei: Andreas Owald (BUND-Kreisgruppe Ahrweiler), E-Mail: owald@online.de, Tel. (0 26 41) 30 99 300.

Pressemitteilung der

BUND-Kreisgruppe Ahrweiler

Der Tunnel in Schuld im Verlauf der ehemaligen Eisenbahntrasse, auf der der neue Radweg verlaufen könnte. Foto: privat

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