FDP-Stadtverband Bendorf
Die Marienkapelle im Schlosspark
Bendorf. Schon im Jahr 1708 ließ Kurfürst Johann Hugo von Orsberck ein altes Heiligenhäuschen, das an der steinernen Brücke über den Sayn- und Brexbach, der Straße von Engers nach Sayn stand, wiederherstellen. Als im Zuge der Straßenänderung und des Verkaufs des Geländes, zunächst an den Grafen Boos, dann an Fürst und Fürstin Sayn-Wittgenstein der Schlosspark in den 1850er Jahren neu angelegt wurde, entstand im Jahr 1862 im Auftrag von Fürstin Leonilla die jetzige neugotische Kapelle mit der eindrucksvollen Pieta. Die Kapelle wird noch heute von Sayner Bürgern besucht, die ihre Gebete an die „schmerzensreiche Muttergottes“ richten wollen.
Man sagt ihr Beistand, Heilung und Hilfe in notleidenden Zeiten zu. Davon zeugen zahlreiche Danksagungen. Das dieses Kleinod noch existiert, verdanken wir ehrenamtlich tätigen Mitbürgern. Dieses Engagement wird immer wieder gröblich durch sogenannte Vandalen verletzt, indem man das Umfeld zu wilden Picknickgelagen missbraucht. Die Hinterlassenschaften sind einfach widerlich und verhindern somit, dort Ruhe und Einkehr zu halten, so wie es eigentlich sein sollte.
Mit einer verstärkten Kontrolltätigkeit, die der FDP Stadtverband Bendorf hiermit fordert, könnte vielleicht eine Besserung erzielt werden. Vielleicht auch durch einen plakativen Hinweis, dass dies eine Ort der Besinnung sei, worauf man doch bitte Rücksicht nehmen sollte. Pressemitteilung
FDP-Stadtverband Bendorf