Politik | 15.03.2021

Bundesweite Forderung nach einer Quote für weibliche Führungskräfte

Die Qualifikation entscheidet

Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig schon jetzt mit überdurchschnittlichem Anteil an Frauen in Leitungspositionen

Bad Breisig. Gebremste Frauenpower? Warum weibliche Führungskräfte in Deutschland immer noch eher rar sind – Hilft eine Quote? Gesetzliche Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Führungspositionen? So oder so ähnlich lauteten die aktuellen Berichterstattungen in der Presse zum Thema „Frauen in Führungspositionen“, im Rahmen des am Anfang des Jahres beschlossenen Gesetzentwurfes zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen als Führungskräfte in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst.

Während darüber bundesweit noch diskutiert wird, ist man in der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig hier schon deutlich weiter. Im Team der Verwaltungsleitung von Bürgermeister Marcel Caspers sind 3 von 4 Fachbereichen in der Leitungsposition von Frauen besetzt.

Neben Margit Schüller (Büroleitung und gleichzeitig Fachbereichsleiterin Organisation & Personal), Simone Streffer (Fachbereichsleiterin Bürgerdienste, Ordnung & Soziales), wird die Frauenführungsriege seit Anfang November 2020 von Laura Walbröl (Fachbereichsleiterin Finanzen und Gebäudemanagement) komplettiert. Dorian Küpper (Fachbereichsleiter „Bauen, Wohnen & Infrastruktur“) vervollständigt das Team der Verwaltungsleitung der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig. „Generell sollte alleine die Qualifikation darüber entscheiden, wer in eine Führungsposition kommt. Man braucht aus meiner Sicht keine Quote für die Besetzung von Leitungspositionen, sondern individuelle und intelligente Lösungen. Insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine grundsätzliche Offenheit für neue Arbeitsmodelle spielen hier in der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig bei den Personalplanungen eine wichtige Rolle. Die Übernahme von Führung am Arbeitsplatz sowie die Verantwortung gegenüber der Familie sollen geschlechterunabhängig einander nicht ausschließen“, beschreibt Bürgermeister Marcel Caspers die Personalpolitik in der Verwaltung. „Natürlich freut es mich sehr, dass wir in Sachen Frauen in Führungspositionen überdurchschnittlich gut aufgestellt sind. Wie so oft im Leben ist es aber auch hier der gute Mix aus Frauen und Männern sowie aus langjähriger Erfahrung und den sogenannten „jungen Wilden“ der die gute Zusammenarbeit in unserer Verwaltung ausmacht. Neben einem insgesamt sehr jungen Rathausteam, gehört unserer Team der Verwaltungsleitung kreisweit sicherlich zu den jüngeren Verwaltungsspitzen, und wir sind somit mit der gesamtem Verwaltung zukunftsorientiert aufgestellt“, so Caspers weiter.

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