LitGruppe im SNW
Die Romantik – eine kurze Epoche mit Langzeitwirkung
Am Donnerstag, den 19. Juli
Ahrweiler. Kurz war sie, die Epoche der Romantik Zugeordnet wir ihr der Zeitraum von ca. 1775 bis 1848. Der Literaturwissenschaftler Rüdiger Safranski hält sie dennoch für schlichtweg revolutionär. Und dass ihre Strahlkraft bis in unsere Tage wirkt, ist auch nicht ernsthaft zu bestreiten. Gegliedert wird diese Zeit heute in die Frühromantik, die Hochromantik und die Spätromantik. Beeinflusst vom Geist dieser Zeit waren Literaten und Philosophen ebenso wie Musiker und Maler. In der Tat, die geistigen Strömungen dieser Zeit waren universell. Zu den wichtigsten RepräsentantInnen gehören unter anderem die Literaten August Wilhelm und Karl Wilhelm Friedrich Schlegel, Dorothea Schlegel und Caroline Schelling-Schlegel, Clemens von Brentano, Achim und Bettine von Arnim, Caroline von Günderode, Rahel Varnhagen, ETA Hoffmann, Josef von Eichendorff, Ludwig Uhland und Heinrich Heine sowie die Musiker Johannes Brahms, Robert und Clara Schumann und Louis Spohr und der wohl bekannteste Maler Caspar David Friedrich.
Über die Literatur sagt Karl Wilhelm Friedrich Schlegel: „Die romantische Poesie ist eine Universalpoesie“ und Novalis fand das „die Poesie die Wunden heilt, die der Verstand schlägt.“ Mit Caroline Schelling- Schlegel traten auch erstmals Frauen ins Rampenlicht des literarischen Lebens. Selbstbewusst erklärte sie: „Göttern und Menschen zum Trotz will ich glücklich sein!“
Mit dieser Herausforderung an ihr Schicksal entsprach Caroline Schelling- Schlegel (1763 bis 1809) keineswegs dem Frauenbild ihrer Zeit. Durch eine Zeitreise in die „Romantik“ in Wort und Bild, führen Anne Pförtner und Herbert Kummert. Diese Veranstaltung der LitGruppe im SNW findet in der Villa Sibilla statt, und zwar am Donnerstag, dem 19. Juli um 15.30 Uhr. Alle am Thema interessierten sind herzlich eingeladen.
Pressemitteilung
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