Die SPD wünscht sich mehr Plätze für Jugendliche in Lahnstein
Lahnstein. Die SPD-Fraktion Lahnstein beantragt die Aufnahme des Tagesordnungspunkts „Plätze für Jugendliche“ in die nächste Sitzung des zuständigen Fachbereichsausschusses 2. Der Antrag zielt darauf ab, Jugendlichen in Lahnstein mehr geeignete Treffpunkte zu bieten.
„Plätze für Jugendliche, an denen sie sich aufhalten und treffen können, spielen eine entscheidende Rolle in der sozialen Infrastruktur unserer Stadt. Dies hat nach der Covid-19-Pandemie noch weiter an Bedeutung gewonnen“, erklärt Perry Metten-Golly, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD. „Besonders gut angenommen werden Plätze, die sportliche Aktivitätsmöglichkeiten bieten, wie Skaterbahnen, Bike-Pumptracks, Kletterparcours, Basketball- und Volleyballfelder sowie Bolzplätze.“
In den letzten Jahren sind die Basketballmöglichkeiten auf dem Schulhof des Schulzentrums Oberlahnstein sowie an der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Schule weggefallen. Auch die Skateanlage am Lahnufer in Niederlahnstein entspricht nicht mehr dem aktuellen Gestaltungsstand, wie ihn beispielsweise die Anlage am Koblenzer Schloss aufweist. „Die SPD Lahnstein beobachtet daher eine Abnahme solcher Treffpunkte mit Aktivitätsmöglichkeiten für Jugendliche. Diese Situation wird zusätzlich verschärft, da die Rheinanlagen während der Baumaßnahmen zur Bundesgartenschau 2029 ab 2026 nicht mehr zugänglich sein werden“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Jochen Sachsenhauser.
Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung daher, im Fachbereichsausschuss über das aktuelle Angebot spezieller Plätze mit Aktivitätsmöglichkeiten in Lahnstein zu informieren und Informationen zur Zugänglichkeit und Ausstattung bereitzustellen. Zudem möchte die Fraktion erfahren, ob Maßnahmen zur Schaffung zusätzlicher Plätze vor der Bundesgartenschau 2029 geplant sind, die mit Sicherheit eine deutliche Aufwertung der Uferbereiche für Jugendliche mit sich bringen werden.
Zusätzlich bittet die SPD um eine Übersicht über die in Lahnstein befindlichen Bolzplätze, wie denen am Allerheiligenberg, am Martinsberg oder am Rhein-Lahn-Stadion. „Wir sehen auch die Chance, das Kleinspielfeld an der Goetheschule in der Sebastianusstraße für die Bevölkerung zu öffnen. In Verbindung mit der Beauftragung eines Schließdienstes für den Schulhof der Goetheschule könnte hier eine weitere Aktivitätsmöglichkeit für Jugendliche im Stadtteil Oberlahnstein eingerichtet werden“, ergänzt Jochen Sachsenhauser, SPD-Fraktionsvorsitzender. Durch den Schließdienst soll die Sportanlage vor nächtlichem Vandalismus geschützt werden.
Ferner bittet die Fraktion um Informationen zu den Kosten und Anforderungen für die Einrichtung eines öffentlichen WLAN-Zugangs an diesen Plätzen. „Die Schaffung eines offenen WLANs würde diese Plätze aus Sicht der SPD weiter aufwerten und die Attraktivität für Jugendliche steigern. Eine solche Aufwertung der Treffpunkte für Jugendliche mit WLAN wäre auch an einigen Orten sinnvoll, die keine sportlichen Aktivitätsmöglichkeiten bieten, um sich einfach irgendwo zu treffen, was auch bei der Sozialraumanalyse „Lahnstein Level Up“ von sehr vielen Jugendlichen gewünscht wurde“, so der SPD-Stadtrat Markus Graf abschließend.
Pressemitteilung der
SPD Lahnstein
