Politik | 21.08.2024

Angriff auf queeres Leben: Die Linke Koblenz/Rhein-Lahn fordert:

Die Stadt muss Verantwortung übernehmen! Antifaschistische Arbeit stärken, Awareness-Arbeit und Sicherheitskonzepte ausbauen

Koblenz. Vor Kurzem fand in Koblenz der Christopher Street Day (CSD) statt. Mit über 2000 Menschen gehört die CSD-Pride zu den größten Koblenzer Demonstrationen und findet bereits seit 17 Jahren statt. In der Nacht ereignete sich ein Angriff auf eine queere Person aus dem Awareness-Team des CSD während der Einsatzzeit. Es liegt nahe, dass es sich bei den Täter*innen um rechte Personen handelt, die wohl das am selben Tag stattgefundene Treffen rechtsextremer Netzwerke im Wahlkreisbüro von Joachim Paul (AfD) besucht hatten und anschließend am Abend gezielt queere Menschen aufsuchten, um ihrem Hass Taten folgen zu lassen. Einen Tag vor der CSD-Pride wurde bekannt, dass Joachim Paul diese Veranstaltung in seinem Büro stattfinden lässt. Geladen waren u.a. Paul Klemm vom rechtsextremen Propagandablatt „Compact“ sowie Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung „Revolte Rheinland“. Einige Tage vor dem Vorfall wurden nationalsozialistische Parolen in Ehrenbreitstein gerufen, einige Tage später eine Regenbogenfahne verbrannt.

„Für uns ist queeres Leben selbstverständlich. Für rechte Menschen ist queeres Leben verachtenswert. AfD-Politiker*innen wie Joachim Paul sorgen für die Gefährdung queerer Menschen. Wir dürfen das nicht weiter zulassen! Wir stellen uns uneingeschränkt solidarisch hinter die angegriffene Person. Der Awareness-Arbeit und den antifaschistischen Kräften vor Ort, die größtenteils ehrenamtlich geleistet wurde, möchten wir ausdrücklich danken. Wir rufen die Stadt dazu auf, antifaschistische Arbeit zu stärken und bei Großveranstaltungen wie dem CSD Awareness-Arbeit sowie Sicherheitskonzepte auszubauen, insbesondere bei gefährdeten Personengruppen und zwar nicht nur auf dem Rücken von Ehrenamtlichen!“, so Lara Thum und Loriana Metzger (Co-Sprecherinnen Die Linke Koblenz / Rhein-Lahn). Pressemitteilung

Die Linke Koblenz/Rhein-Lahn

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Kommentare
22.08.202415:21 Uhr
Rolf Weber

Wieder ein Beweis dafür, dass die Koblenzer Linke zu Recht dort steht, wo sie steht – ganz unten.

22.08.202411:51 Uhr
K. Schmidt

Was war das denn für ein "Angriff"? Im Polizeibericht konnte ich noch nichts zu dieser Veranstaltung finden.

21.08.202413:43 Uhr
Amir Samed

Eine vollkommen absurde Darstellung und Vermischung von unterschiedlichen Sachverhalten. Eine Korrelation bedeutet nicht Kausalität! Es sollte geprüft werden, ob hier nicht wegen § 164 StGB (Falsche Verdächtigung) ggfs. ermittelt werden kann.

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