Was das Gute-Kita-Gesetz in Koblenz bewegt: CDU im Dialog mit Bürgermeisterin Ulrike Mohrs
Die Stadt schafft Platz für ihre Kinder
Koblenz. Gibt es genügend Kita-Plätze in Koblenz? Das ist nicht nur eine wichtige Frage für junge Familien. Ein gutes Betreuungsangebot für den Nachwuchs ist mitentscheidend für die Wohnortwahl. Entsprechend wichtig ist dies auch für die Stadt. Die CDU Koblenz ist dieser Frage auf den Grund gegangen und hat zu ihrer beliebten Gesprächsreihe „CDU im Dialog“ die Fachfrau eingeladen, die’s wissen muss: Bürgermeisterin Ulrike Mohrs. Im Publikum versammelten sich viele interessierte Gäste und beteiligten sich an der lebhaften Diskussion: Vom Leiter des Jobcenters Manfred Stein über Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit der Kindertagespflege und benachbarter Kommunen bis hin zu Eltern und einem ganzen Schwung Erzieherinnen und Erzieher aus Koblenzer Kitas. Moderiert wurde der Abend in gewohnter Frische von Sandra Gratzfeld.
„Mir liegt das Thema sehr am Herzen“, betonte Bürgermeisterin Mohrs, deswegen sei sie der Einladung der CDU Koblenz gern gefolgt. Als Verantwortliche hatte sie eine ganze Menge Infos für die Christdemokraten und deren interessierte Gäste im Gepäck.
65 Kindertagesstätten gibt es Koblenz, aber nur fünf davon sind in kommunaler, also städtischer, Trägerschaft. Alle anderen Einrichtungen stehen unter der Regie von privaten, betrieblichen oder kirchlichen Trägern. Das hört sich erst mal üppig an, aber: Seit 2021 haben Eltern laut dem neuen Kita-Zukunftsgesetz des Landes Rheinland-Pfalz ein Anrecht auf sieben Stunden durchgehende Betreuung und ein Mittagessen für ihre Schützlinge ab einem Jahr – eine Neuerung, die Eltern den Spagat zwischen Beruf und Familie erleichtern soll und Kommunen landauf, landab vor große Herausforderungen stellt. Denn die Umsetzung dieses Gesetzes erfordert nicht nur bauliche Erweiterungen in bestehenden Kitas (Küchen, Schlafräume etc.), sondern auch ein erhebliches Plus an Personal.
Gerade Letzteres ist eine besonders harte Nuss – denn der Erzieher-Job ist aktuell schlicht zu unattraktiv. Fünf Jahre Ausbildung und eine übersichtliche Bezahlung treiben potenzielle Interessenten nicht gerade in Scharen in die Kitas, so schön und erfüllend die Arbeit mit Kindern für viele auch sein mag.
Baulich allerdings ist Koblenz auf einem guten Weg. In vielen Stadtteilen entstehen neue Einrichtungen oder bestehende Kitas werden erweitert, etwa in der Goldgrube, in Güls, Rübenach oder Horchheim. In drei Jahren sollen hier die Arbeiten sukzessive an allen Einrichtungen abgeschlossen sein.
„Wir arbeiten weiter daran, dem Betreuungsanspruch für jedes Kind gerecht zu werden, um die Koblenzer Familien zu unterstützen“, betonte der Kreisvorsitzende der CDU, Josef Oster. „Wir freuen uns außerordentlich über die gelungene Veranstaltung und den offenen Austausch mit Ulrike Mohrs.“
Pressemitteilung der
CDU Koblenz
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