Politik | 28.07.2020

Rheinbacher Bürgermeisterkandidat erkundet Radwege

Die blauen Straßen von Rheinbach

Ludger Banken und Miriam Wüscht am neuralgischen Punkt Kallenturm/Grabenstraße in Rheinbach.Foto: Privat

Rheinbach. Ludger Banken, überparteilicher Bürgermeisterkandidat, fährt gerne und viel mit dem Rad. So folgte er einer Einladung der Ortsgruppe des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub), das Konzept für sichere Radwege, „Die blauen Straßen von Rheinbach“ kennenzulernen. Er erkundete die geplante Streckenführung in der Kernstadt, begleitet von Mitinitiatoren sowie dem Sprecher des ADFC Rheinbach, Dietmar Pertz. „Die blauen Straßen von Rheinbach“, das Radwegekonzept des ADFC Rheinbach, steht für eine eindeutige funktionale Trennung der Verkehrswege für Fußgänger, Fahrradfahrer und Autoverkehr. Blau eingefärbte Verkehrsflächen für Radfahrer geben auch Fußgängern und Autofahrern eine klare Orientierung und ermöglichen so ein sicheres und rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer. Radfahren in Rheinbach würde damit für ca. 60 Prozent der Bürger*innen wieder attraktiv, denn diese würden gerne für Erledigungen und Einkäufe innerhalb Rheinbachs vom Auto aufs Rad umsteigen, wenn es mit dem Rad einfach, sicher und stressfrei geht.

Das von Fritz Spiering und Klaas de Boer 2019 entworfene Konzept „Die blauen Straßen von Rheinbach“ ist die Hauptforderung des Bürgerbegehrens „Radentscheid Rheinbach“. Derzeit wird es von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den Vertretungsberechtigten des Radentscheids als Ratsvorlage konkretisiert. Sie soll noch im August dem Stadtrat zur Entscheidung vorliegen, um bei positivem Votum des Rates die Durchführung des Radentscheids Rheinbach überflüssig zu machen. Miriam Wüscht, die privat in der Stadt fast ausschließlich mit dem (Lasten-)Rad unterwegs ist, erläuterte an praktischen Situationen, warum viele Menschen den als gefährlich empfundenen Stadtverkehr meiden und lieber mit dem Auto fahren. Als problematisch empfindet sie fehlende Stellplätze mit Fahrradbügeln, die ein sicheres Abschließen der Fahrräder ermöglichten. Als Mutter zweier Kinder wünscht sie sich natürlich fahrradgerechte Schulwegrouten, sowie ausreichend überdachte und anschlusssichere Abstellplätze an allen Schulen und Kindergärten der Stadt. Dies, sowie weitere sichere Abstellplätze, gut befahrbare Radwege zu und zwischen den Ortschaften und die Kennzeichnung von Radverkehrsachsen in der Kernstadt gehören zu den Forderungen, die in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden sollen. „Die blauen Straßen von Rheinbach“ so Fritz Spiering, „haben großes Potential als Vorzeigeprojekt für andere Städte, die in ähnlicher Situation für ihre gemütlichen, aber schmalen und engen Straßen ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept suchen. Gut präsentiert werden „Die blauen Straßen von Rheinbach“ Besucher, Fachbesucher und Interessierte anlocken und damit Kaufkraft in unsere Stadt bringen.“ „Ich wünsche viel Erfolg für „Die blauen Straßen von Rheinbach“ - das könnte ein Quantensprung für Rheinbach werden“ bedankte sich Ludger Banken beim ADFC für die informative Radtour.

Ludger Banken, überparteilicher

Bürgermeisterkandidat

für Rheinbach

Ludger Banken und Miriam Wüscht am neuralgischen Punkt Kallenturm/Grabenstraße in Rheinbach.Foto: Privat

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