Politik | 13.11.2018

Fördervereine der Burg Olbrück und der Burg Wernerseck tauschten sich aus

Dieser „Dialog“ stellte alle zufrieden

Hain. Über die Ziele und Aufgaben des Fördervereins Burg Olbrück waren sich bei der Gründung im Jahr 2010 alle schnell einig. Zweck des Vereins ist die Förderung des Erhalts und der Pflege sowie die ideelle und finanzielle Unterstützung des im Bereich der Verbandsgemeinde Brohltal liegenden Kulturguts Burg Olbrück.

Einmal im Jahr kommen die Mitglieder des Fördervereins zur Mitgliederversammlung zusammen. In den behaglichen Räumlichkeiten der Kastellaney Burg Olbrück berichtete Vorstandsmitglied Jutta Dietz über die Tätigkeiten des vergangenen Jahres.

Neben dem bilderreichen Jahresrückblick und der Erörterung des Arbeits- und Finanzberichts stand im Anschluss auch der Dialog der Mitglieder im Fokus. Am Ende waren sich die Teilnehmer einig, dass die Vereinsarbeit auf einer soliden Grundlage basiert und eine zweckvolle Tätigkeit nachgewiesen werden kann.

Nach einer kleinen Stärkung im Anschluss an die Versammlung begab sich ein Teil der Vereinsmitglieder auf den Weg zu der in der Vulkanregion Laacher See gelegenen Burg Wernerseck in Ochtendung.

Dort wurde die Gruppe bereits von einigen Fördervereinsmitgliedern der Burg Wernerseck und von der Bürgermeisterin der Ortsgemeinde Ochtendung, Rita Hirsch, erwartet. Auf spannende und informative Weise zugleich erklärte Vereinsmitglied Günter Gries sodann zahlreiche Fakten und Problemstellungen zur Burg Wernerseck.

Der Förderverein Burg Werners-eck hat sich auf die Fahne geschrieben, zusammen mit der Eigentümerin der Burg, der Ortsgemeinde Ochtendung, für deren Erhalt zu sorgen und die Burg dem Publikum weiterhin zugänglich zu machen. Nach der Sanierung des Wohnturms der Burg stehen derzeit Kosten von 860.000 Euro im Raum, um die Ringmauer der Burg, die drei Ecktürme und die Reste des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes zu sanieren. Diese Sanierungsmaßnahmen sind notwendig, damit die Burg nicht in absehbarer Zeit gänzlich für den Publikumsverkehr gesperrt werden muss und auch für kommende Generationen ein Wahrzeichnen der Region und beliebtes Ausflugsziel bleiben kann.

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