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SPD / FDP-Fraktion im Ortsgemeinderat Waldbreitbach

Digitalbotschafter nach Waldbreitbach

13.07.2020 - 16:19

Waldbreitbach. Die Ortsgemeinde Waldbreitbach wird auf Initiative der SPD/FDP-Fraktion an einem Pilotprojekt des Sozialministeriums in Rheinland-Pfalz teilnehmen. Ziel des Projekts ist es, in

Waldbreitbach ehrenamtliche Digitalbotschafter auszubilden, die gerade ältere Menschen in Zeiten

zunehmender Digitalisierung an neue Medien heranführen sollen.

„In Zeiten der Digitalisierung werden immer mehr Menschen in ihrem Lebensalltag mit digitalen

Medien konfrontiert. Gerade ältere Menschen haben dabei oft Probleme, sich in der digitalen Welt

zurechtzufinden. Der Umgang mit Smartphones, Tablets, Laptops oder PCs fällt vielen schwer“,

erklärt Fraktionsvorsitzender Christoph Büsch die Hintergründe der Initiative. „Auf der anderen

Seite“, ergänzt Ratsmitglied Tim-Jonas Löbeth, „ist man immer mehr auf die Nutzung solcher Geräte

angewiesen. Das sehen wir ganz aktuell im Rahmen der Corona-Pandemie. Oft fehlt jemand, der

genau diesen Menschen einen Zugang in die digitale Welt schafft und sie dabei zuverlässig begleitet. Die soziale Teilhabe ist für die betroffenen Menschen in Gefahr. Das wollen wir ändern.“ Im Oktober 2018 startete das landesweite Projekt „Digitalbotschafter Rheinland-Pfalz“. Projektträger ist die Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS). Das Projekt wird unterstützt durch die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) und gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Das Projekt bildet bis 2021 landesweit regional Ehrenamtliche zu Digitalbotschaftern aus. Diese Digitalbotschafter können dann durch Sprechstunden, Beratungsangebote, regionale Öffentlichkeitsarbeit oder durch die Vernetzung mit anderen Einrichtungen und Diensten insbesondere sog. N-Onliner in Einzelberatungen an die digitalen Medien heranführen.

„Ein großer Vorteil ist, dass die Digitalbotschafter dezentral ausgebildet werden“, so Büsch. Sie

müssten also nicht für mehrere Tage in einen anderen Teil des Landes reisen. Stattdessen kämen die Ausbilder nach Waldbreitbach. Die Ausbildung werde zudem von qualifizierten Fachleuten

durchgeführt. Kosten werden bei der Ortsgemeinde nicht anfallen – sie werden zu 100 Prozent vom Land getragen. „Im Ergebnis“, fasst Löbeth zusammen, „erweitern wir damit die lokalen Hilfsangebote

innerhalb der Dorfgemeinschaft.“

Bis heute sind in Rheinland-Pfalz schon mehr als 100 Digitalbotschafter aktiv. Im nächsten Jahr sollen in weiteren Regionen Digitalbotschafter ausgebildet werden. Dazu soll nun auch die Ortsgemeinde Waldbreitbach gehören. Ein entsprechender Antrag der SPD/FDP-Fraktion wurde bereits im Dezember letzten Jahres vom Gemeinderat einstimmig angenommen. Der Projektträger hat der Ortsgemeinde nun auch den Zuschlag erteilt. Sobald es die Corona-Bestimmungen zulassen, sollen Ehrenamtliche gesucht und die Ausbildungsangebote vor Ort gestartet werden.

Pressemitteilung der SPD / FDP

Fraktion im Ortsgemeinderat

Waldbreitbach

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S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

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Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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