David Langner, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters
Digitalisierungskonzept notwendig
Koblenz. David Langner, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, begrüßt das Vorhaben des Landes, WLAN-Hotspots auszubauen. „Die Verwaltung sollte dieses Angebot des Landes als eine Chance für Koblenz begreifen und als Startpunkt, Digitalisierung generell zu durchdenken. Wir müssen die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung nutzen und im Sinne unserer Stadt gestalten. Wir brauchen eine langfristig ausgerichtete Digitalisierungsstrategie“, so David Langner, der gleichzeitig seine Forderung nach einer Digitalisierung von Verwaltung und Stadt erneuerte. Für Langner bietet Digitalisierung auch eine Chance, Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger zu öffnen und bürgerfreundlicher zu gestalten. „Wir haben in Koblenz mit Glasfaser in der Innenstadt und Vectoring in den Stadtteilen eine sehr gute Breitbandinfrastruktur. Jetzt gilt es Services und Dienste zu etablieren und sinnvolle Angebote für Bürgerinnen und Bürger aber auch für Unternehmen in Koblenz anzubieten.“ Dafür fordert Langner in einem ersten Schritt, alle Verwaltungskontakte der Koblenzer Bürgerinnen und Bürger dahingehend auf den Prüfstand zu stellen, ob hier nicht ein digitales Verfahren zumindest teilweise genutzt werden kann.
Damit würde die Verwaltung langfristig entlastet und der Gang zum Amt unabhängig der Öffnungszeiten möglich.
Zu einem Digitalisierungskonzept gehört für ihn ebenso zu prüfen, wie beispielsweise der ÖPNV im Stadtgebiet um ein digitales Ticket ergänzt werden könne.
„Im Land haben wir ein Digitalisierungskabinett, in dem alle Ressorts vertreten sind und Digitalisierung als Querschnittsaufgabe begreifen. Ein solches Gremium auf Stadtebene, zusammengesetzt aus den unterschiedlichen Dezernaten der Verwaltung, Vertretern der Hochschulen und weiteren interessierten Institutionen, kann ich mir sehr gut vorstellen.“
