Bündnis90/Die Grünen
Direkte Wege ermöglichen – den Radverkehr stärken
Koblenz. Die Wendelinusstraße in Pfaffendorf ist eine Einbahnstraße in Bergauf-Richtung. Aktuell müssen Radfahrende teils kilometerweite Umwege in Kauf nehmen oder ihr Fahrrad mehr als 150 m Meter bergab schieben. Viele Radfahrer kürzen ihren Weg ab und fahren verbotenerweise in entgegengesetzter Richtung in die Wendelinusstraße hinein, was zu gefährlichen Situationen mit Fußgängern und motorisierten Verkehrsteilnehmern führt. „Die Einbahnstraße macht nur für KFZ Sinn, da die kaum aneinander vorbei passen.“ So Laura Martin Martorell, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Mit dem Fahrrad ist es allerdings kein Problem, wenn sich zwei Verkehrsteilnehmer begegnen. Es ist möglich, dass sich Autos und Fahrradfahrer*innen die Straße mit Hilfe einer Ampel teilen“ Die Stadtratsfraktion der Grünen bringt deshalb den Antrag in den nächsten Stadtrat, die Einbahnstraßenregelung für den Fahrradverkehr aufzuheben. Um das Befahren in Gegenrichtung für die Fahrradfahrer sicher zu gestalten, wird eine Ampelanlage installiert, die nur ein Rot-und Gelbsignal anzeigt. Fahren dürfen die Kfz, wenn das Signal nicht Rot anzeigt. Da dieser Bereich für Kfz nur mit geringer Geschwindigkeit befahren wird und die Stelle gut eingesehen werden kann, ist die Sicherheitslage für alle Verkehrsteilnehmer mit dieser Regelung sehr gut. Die Öffnung der Einbahnstraße für Radfahrende in beide Richtungen ermöglicht kürzere Wege und macht das Radfahren für Anwohner attraktiver. Dadurch wird der Anteil der Radfahrer steigen, da sie jetzt sicher und gesetzeskonform zur Ortsmitte, in die Innenstadt oder andere Ortsteile gelangen. „Damit sind die fahrradfahrenden Pfaffendorfer*innen deutlich.
Pressemitteilung
Bündnis90/Die Grünen

Was können die GRÜNEN, außer leeren Worthülsen verbreiten noch? Ihre, mitunter obskuren Ideen anderen aufoktroyieren und im Falle der Umsetzung ihrer Ideen, genau diese Umsetzung kritisieren, da nicht umgesetzt wie gedacht! Anstatt das bislang vorhandene Radwegenetz einmal eingehend zu prüfen und instand zu setzen, werden immer weitere Vorschläge eingebracht. Dabei sind derzeit schon viele Radwege in und um Koblenz (Kreis MYK und Neuwied) kaum realistisch benutzbar. Sie sind teilweise zugewuchert, verdreckt, in einem baulich bemitleidenswerten Zustand, unbeleuchtet und zu schmal für nebeneinander Fahren im Gegenverkehr oder überholen.