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CDU-Mitglieder und Interessierte trafen sich zum Stammtisch von „Politik aktiv!“

Diskussion im Zeichen des Klimawandels

08.08.2019 - 19:00

Rheinbach. Seit einigen Monaten treffen sich CDU-Mitglieder und politisch Interessierte, um aktuelle politische Themen zu diskutieren. Der siebte Stammtisch stand im Zeichen der um sich greifenden Klimadiskussion. Qualität und Faktentreue standen wie immer im Vordergrund. So wurde die Gesprächsrunde durch Lothar Zschaubitz mit einem detaillierten hochinteressanten Vortrag zu Stickstoffdioxidoxiden eingeleitet. Im Zentrum des Vortrags stand unter anderem, wer und welche Institutionen an der Bestimmungsfrage der Grenzwerte beteiligt waren und wie sich die politische Willensbildung hierzu verhalten hat. Die Teilnehmer waren von der Detailliertheit und der umfassenden Recherche beeindruckt, und einer der Vorsitzenden von Politik Aktiv!, Günter Klein, dankte Lothar Zschaubitz für seinen mit Dokumenten belegten Vortrag. Daran anknüpfend wurde der nun überall verwendete Begriff des „Klimanotstandes“ in der Diskussion besonders kritisiert. Hier wird mit einem feststehenden Rechtsbegriff versucht, bei der Bevölkerung Angst oder gar Panik zu schüren. Alle wüssten um den Handlungsbedarf, aber Panik oder Angst seien noch nie ein guter Ratgeber gewesen, so Hans-Joachim Unger aus dem Vorstand von Politik Aktiv!.


Entschließung an CDU-Vorstände


Nach einer interessanten und tief gehenden Diskussion einigten sich die Teilnehmer darauf, dass der Verein eine Entschließung an die CDU-Vorstände im Linksrheinischen sendet. Darin fordert der Verein „Politik Aktiv!“ die CDU-Kommunalverbände auf, sich als Partei klar zum Sachverhalt zu positionieren, deutlich gegen die Ausrufung des Begriffes des Notstandes auszusprechen, aber dennoch alles zu unternehmen was möglich ist, um unter Beibehaltung der gewachsenen kulturellen Gepflogenheiten regional einen positiven Einfluss auf das Klima zu erreichen, eindeutig und unmissverständlich gegen eine wie auch immer geartete Bevormundung auszusprechen und von der politischen Einflussnahme und dem Aktivismus durch ATTAC zu distanzieren.“ Der Stammtisch ist aber auch stets offen für andere aktuelle politische Themen. Im Zentrum der Diskussion im Biergarten des „Graf Belderbusch“ in Miel wurde so im Verlauf des Abends über Bundespolitik wie auch internationale Politik diskutiert, so zum Beispiel über die Frage, was denn ein politisch angemessenes Verhalten Deutschlands im Iran-Konflikt und dem Kapern von Tankern in der Straße von Hormus wäre. Hier gab es durchaus unterschiedliche Betrachtungsweisen. Aber letztendlich war sich der Stammtisch einig, dass ein Wegschauen genauso wenig taugt, wie eine bedingungslose Unterordnung unter die der USA.

Abschließend bleibt festzustellen, dass auch der siebte Stammtisch ein voller Erfolg war. Monika Kuczinski vom Vorstand sprach das Schlusswort und sagte, die politisch anspruchsvolle Diskussion über Fragen der Zeit, das sei es, was diesen Stammtisch auszeichne und wofür der Verein „Politik Aktiv!“ gegründet worden sei. Das nächste Treffen wird mit einem Impulsvortrag zum Thema „Islam in unserer Gesellschaft“ von Handan Klein eröffnet werden.

Pressemitteilung

„Politik Aktiv!“

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09.08.2019 13:41 Uhr
juergen mueller

Beeindruckt?Die Arbeit von Herrn Zschaubitz in Ehren,aber was sagt uns das Ergebnis dieser "Stammtischrunde" im Endeffekt?Dass es eine von unzähligen Diskussionsrunden war,dass es - ohne Zweifel - Menschen gibt,die sich berechtigte Gedanken darüber machen,wie es weiter gehen soll,bzw.,wie es überhaupt so weit kommen konnte.Was jedoch bei dieser Stammtischrunde bei dem ein oder anderen Teilnehmer von der Brisanz der Thematik "hängengeblieben" ist ... ? Politik "aktiv" sollte nicht nur aus "Reden" bestehen - dafür haben wir unsere Volksvertreter.Was aus Reden/Diskussionen geworden ist - das sehen erfahren wir heute am eigenen Leibe.



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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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