SPD-Stadtratsfraktion
Diskussion über Klimanotstand gefordert
Neuwied. Der Klimawandel wird das Leben auf der Erde drastisch verändern. Die SPD-Stadträte wollen aktiv werden, um die gravierenden Folgen des Klimawandels im Rahmen der städtischen Wirkungsmöglichkeiten abzumildern.
Durch die Verabschiedung des Klimanotstandes könnte ein Signal und Zeichen gesetzt werden. Das öffentliche Bekenntnis zur allgemein bestehenden Klimakrise hat zur Folge, dass in Zukunft alle Entscheidungen mit Rücksichtnahme auf den Klimaschutz getroffen werden müssen und dieser fortan die höchste und nicht weiter aufschiebbare Priorität einnimmt. Der Begriff „Notstand“ betont die unabdingbare Dringlichkeit dieser Prioritätensetzung.
Die SPD Neuwied bekennt sich damit zum Pariser Klimaschutzabkommen und dessen Zielen, für deren Erreichung auch Neuwied seinen Anteil beizutragen hat. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen passieren, erläutert der Fraktionsvorsitzende Sven Lefkowitz: „Die in unserem Wahlprogramm enthaltenen Forderungen nach dem konsequenten Ausbau des Radwegenetz sowie die Einrichtung mehr klimaneutraleren ÖPNVs kann in der Umsetzung dazu beitragen, den motorisierten Individualverkehr deutlich zu verringern. Neben umweltfreundlichen Verkehrsmitteln müssen genauso Energieeffizienz-Maßnahmen bei Neubauten und das energieeffiziente Modernisieren bestehender öffentlicher Gebäude im Fokus stehen. Städtische Wald- und Grünflächen müssen zudem stärker geschützt werden.“
Diese Forderung findet sich in ähnlicher Form auch bei anderen Fraktionen. Deshalb sieht die SPD die Möglichkeit zur gemeinsamen Einigung auf konkrete Maßnahmen. Die SPD-Stadtratsfraktion möchte Nachhaltigkeit und Klimabewusstsein langfristig in der städtischen Politik etablieren. Neuwied sollte es sich zur Aufgabe machen, bis 2050 klimaneutral zu sein. In Neuwied wird bei Stadt, Servicebetrieben und Stadtwerken schon einiges unternommen. „Das ist hier eine hervorragende Grundlage an die wir anknüpfen und auf der wir arbeiten können“, so die Sozialdemokraten.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lana Horstmann ergänzt: „Unsere Entscheidungen im Stadtrat müssen ab jetzt so getroffen werden, dass sie mit dem Pariser Klimaschutzabkommen und der Einhaltung des 1,5-Prozent-Ziels konform sind. Für unsere Bürgerinnen und Bürger werden damit im Übrigen keine Einschränkungen, Verbote oder gar neue Pflichten verbunden sein. Über den Fortschritt zur CO2-Senkung soll dann die Verwaltung zukünftig regelmäßig im Stadtrat berichten, allerdings mindestens einmal im Jahr. So wissen wir dann, wie es um den Verlauf steht und ob weitere Maßnahmen notwendig sind.“ Die Selbstverpflichtung zu konsequenten klimaschützenden Maßnahmen durch die kommunale Politik sieht die SPD Neuwied insbesondere mit Blick auf die nächsten Generationen. Der städtische Juso-Vorsitzende und jugendpolitische Sprecher, Janick Helmut Schmitz, macht deutlich: „Die Diskussion über den Klimanotstand ist ein wichtiges Signal und starker Impuls vor allem an die jungen Menschen, die der Klimawandel bewegt und die mit dessen Auswirkungen den noch verbleibenden Großteil ihres Lebens verbringen müssen. Gemeinsam können wir so für ein Umdenken sorgen und uns klimapolitisch nachhaltig ausrichten. Dafür ist ein Bewusstsein über alle Altersklassen hinweg nötig, von jung bis alt. Die Diskussion über den Klimanotstand kann ein wichtiger Schritt in diese Richtung sein. Junge Menschen wollen endlich Bewegung in diesem Thema sehen. Gerade vor der eigenen Haustür.“
Mit einem konkreten Maßnahmenbündel sieht die SPD-Stadtratsfraktion die Chance, Neuwied im Sinne der klimapolitischen Anforderungen für die Zukunft angemessen und richtig auszurichten. Um das auf einer breiten Basis zu erarbeiten, möchte die SPD mit den im Stadtrat vertretenen Fraktionen in einen konstruktiven Austausch treten und gemeinsam den angesprochenen Maßnahmenkatalog erarbeiten. Das sollte zügig in dem neu geschaffenen Ausschuss für Klimaschutz, Mobilität und Umwelt geschehen. Sven Lefkowitz betont: „Der Klimawandel betrifft uns alle. Folglich sind wir auch alle für den Klimaschutz verantwortlich. Im ganz Großen, wie auch auf kommunaler Ebene. Wir haben es in der Hand.“
Pressemitteilung
SPD im Stadtrat Neuwied
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Herr Klasen, Sie beleidigen meine Intelligenz wenn Sie der Meinung sein sollten,dass mir die Bedeutung Ihrer Wortwahl nicht bekannt wäre.
Im Gegensatz zu Ihnen gibt es Menschen wie Herr Daum,die es schaffen etwas ohne Zitate/Zahlen- oder Prozentangaben auf den Punkt zu bringen,mit einer kleinen Einschränkung,dass wir Menschen unseren,wenn auch kleinen,aber negativen Teil,an der globalen Erwärmung beigetragen haben und noch haben.Ich möchte mir hier nicht Ihre Schuhe anziehen und mit Zahlen u.Prozenten um mich werfen.Um das zu begreifen reicht es vollkommen aus,einige Jahrzehnte an industriellem,wirtschaftlichem Fortschritt u.einer stetig steigenden Konsumbereitschaft der Menschen an sich vorbeiziehen zu lassen.Um das zu begreifen,dazu benötigt es keine Zahlen oder Prozente,sondern nur einen kleinen Teil natürlicher Intelligenz.
Im Zusammenhang mit dem Klima einen "Notstand" auszurufen, halte ich für wenig zielführend. Wie lange soll denn dieser "Notstand" anhalten? Wollen wir unser ganzes künftiges Leben diesem "Notstand" unterordnen? Ich ziehe hier bewusst den Vergleich zum "Kampf gegen den Terror" heran, unter dessen Prämisse auch die unsäglichsten Aktionen bis zum Sankt Nimmerleinstag gerechtfertigt werden. Wollen wir das wirklich? Geht das ganze nicht auch eine Nummer kleiner? Die bisherigen Thesen der Klimajünger stehen zudem auf töneren Füßen. Es sind alles lediglich gerechnete "Modelle" mit unzähligen Annahmen, die schon bei kleinsten Änderungen zu gänzlich anderen Ergebnissen führen. Und dem sollen wir jetzt alles unterordnen? Außerdem sollte sich jeder, der an die menschengemachte globale Erwärmung glaubt, fragen, was es für uns alle heißen würde, diese Entwicklung wieder zurückzudrehen. Ehrlich gesagt, ich möchte nicht mehr so leben wie meine Vorfahren in der "klimaneutralen" Phase der Menschheit.
Mein lieber Herr Mueller, Sie sollten ihre, durch die Medien und eigenes tun, Filterblase verlassen, dann, vielleicht, werden ihre Kommentare auch nicht mehr derart misanthropischer und dystopischer Natur sein. Die diffamierung Andersdenkender ändert nichts an Tatsachen!
Immer dieselbe abgedroschene Leier. Sie wiederholen sich permanent, Herr Klasen. Was muss man tun, damit die Realität auch mal bei Ihnen ankommt? Ihre Produktivität in Sachen Verkennung ist schon einmalig. Sie gehören einfach zu der Sorte Mensch, die auf der Suche nach kaputten Glühbirnen sind um sich eine Dunkelkammer einzurichten.
"Die menschengemachte globale Erwärmung ist längst vor der eigenen Haustür angekommen." ---- Für diese Behauptung fehlt immer noch ein Beweis, es ist bislang lediglich eine Hypothese! Eine unbewiesene Behauptung (Lüge?) ständig zu wiederholen macht diese nicht zur Wahrheit! Da hilft auch kein Verweis auf einen Sommer in Deutschland! Messbar ist, dass die global gemittelte Temperatur seit Januar 2016 um ca. 0,5 Grad Celsius gesunken ist!