Leserbrief zur Blechlawine in Wormersdorf, Ersdorf und Altendorf.
Dörfer fallen dem Ausweichverkehr zum Opfer
Es ist schon mehr als 15 Jahre her, da haben wir als Anwohner von Ersdorf schon einmal mit einer Unterschriftenliste unserem Unmut im wahrsten Sinne Luft verschafft. Immer wenn die A 61 keinen rollenden Verkehr mehr zulässt, schlängelt sich eine nicht endende Blechlawine von Autos und LKW durch die Ortschaften Wormersdorf, Ersdorf und Altendorf. Die damalige Aktion und die andauernden Beschwerden hatten mit Unterstützung des damaligen Ortsvorstehers Zavelberg einen Erfolg.
Die Bezirksregierung sperrte die Ortsdurchfahrten für den Durchgangsverkehr für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewichts. Es gibt eine ausgewiesene und ausgeschilderte Umleitungsstrecke für diesen Fall, die aber anscheinend nicht den Gefallen der Fahrzeugführer findet.
Verbot wird nicht durchgesetzt
Das, was zunächst ein Erfolg schien, verkehrt sich nun zu einer Farce, sehen sich Polizei und Ordnungsbehörden seit Jahren nicht in der Lage, das verhängte Durchfahrverbot zu kontrollieren und die andauernden Verstöße hiergegen zu ahnden. Den ruhenden Verkehr indes hat man sehr wohl im Blick und hält Personal bereit, um Verstöße zu ahnden. Eine merkwürdige und nicht zu erklärende Situation, insbesondere wenn man das Gefährdungspotenzial sieht, das der sich ständig steigernde verbotswidrige LKW-Verkehr für uns Anwohner mit sich bringt.
Auch Gefahrguttransporte sind dabei
Dem sich nun auch schon unter der Woche durch die Ortschaften schlängelnden verbotswidrigen LKW-Verkehr, auch Lkw mit Gefahrguttransporten sind hierunter, sieht man tatenlos zu und setzt die Gesundheit der Bewohner fahrlässig aufs Spiel. Von den anderen Begleiterscheinungen wie dem ruhestörenden Lärm während der Nachtzeit und den Abgasen ganz zu schweigen.
Keine Reaktion auf Beschwerden
Durch zahlreiche Aktionen und auch Hinweise der Bewohner sind Verwaltung und Ordnungsbehörden seit Langem informiert. Inwieweit das Problem ernst genommen wird, kann keiner sagen, denn Reaktionen seitens der informierten Kreise sind bisher nicht bis zu den Bewohnern der Ortschaften vorgedrungen. Schade!
Insbesondere die engen Kurven der Ortsdurchfahrt in Ersdorf sind hier die besonderen Gefahrenpunkte, bei denen es mehrmals schon zu gefährlichen Begegnungssituationen kam. Nicht auszudenken, wenn in der Ortsdurchfahrt ein Unfall passieren würde. Wie kann es sein, das sich insbesondere auch Tanklastzüge oder ein mit Gasflaschen beladener LKW trotz des verhängten Durchfahrverbotes immer wieder durch die Ortschaften fahren. Nun mal ehrlich: So was spricht sich rund, und schnell sind solche Ausweichrouten abgespeichert.
Es wird langsam Zeit, hiergegen was zu unternehmen und die Anwohner nicht auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu vertrösten. Wir als direkt neben der Straße wohnende Bürger wollen endlich sehen und hören, dass unser Anliegen ernst genommen wird und eine Lösung dieses Problems angegangen wird. Rolf Schuh,
Meckenheim
Artikel melden
Kreis Ahrweiler: Sorgen um Inklusion bei geplanten Kürzungen
- Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
- Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Seniorenheim in Mayen: Caritas entscheidet gegen Mayener Standort
- Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
- W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
Erno Mahler erhält Walther-Lonnes-Plakette in Bad Neuenahr
- Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Feuer am Samstagvormittag
02.05.: Brand in Mayen: Balkon eines Mehrfamilienhaus stand in Flammen
Mayen. Am Samstag, den 02.05.2026, kam es gegen 11:55 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Virchowstraße in Mayen. Durch Zeugen wurde ein in Flammen stehender Balkon gemeldet, bei welchem auch Gebäudeteile herunterfallen würden.
Weiterlesen
Rauchursache konnte nicht festgestellt werden
01.05.: Dunkle Rauchschwaden: Aufwendiger Feuerwehreinsatz am Bonner Münster
Bonn. In der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst ging am 1. Mai gegen 21 Uhr ein Notruf ein. Der Anrufer meldete dunkle Rauchschwaden im Bereich des 80 Meter hohen Vierungsturms des Bonner Münsters. Umgehend wurden wegen des möglichen Schadenpotentials zahlreiche Einsatzkräfte zum Münsterplatz alarmiert.
Weiterlesen
Jugendlicher war auf der L322 unterwegs
01.05.: Fast zwei Promille: Betrunkener 18-Jähriger kippt mit Traktor um
Herold. Am 01.05.2026 erhielt die Polizei um 13:54 Uhr die Meldung über einen Verkehrsunfall auf der L322 in der Gemarkung 56368 Herold. Eine Person sei unter einen umgekippten Traktor geraten.
Weiterlesen
