SPD Lahnstein
Dr. Marcel Will möchte in Lahnsteiner Kultur investieren
Lahnstein. Im Rahmen des Theater-Talk stellte der OB-Kandidat Marcel Will seine Ideen zur Lahnsteiner Kultur vor. Der Verein zur Kulturpflege e.V. hatte mit Intendant Friedhelm Hahn alle drei OB-Kandidaten eingeladen. Cosma Corona Hahne moderierte. „Ich mag solche Formate“, sagte Will. „Diese Form des Austauschs und der Diskussion ist ungeheuer belebend. Daher danke ich dem Verein auch für die Einladung!“
Für Will haben die kulturellen Angebote der Stadt eine enorme Bedeutung – vor allem aus drei Gründen: „Erstens steht ein vielseitiges und unterhaltsames kulturelles Angebot immer für Lebensqualität. Für uns Lahnsteinerinnen und Lahnsteiner ist das Angebot deshalb unverzichtbar. Zweitens sind die tollen Angebote für unsere Touristinnen und Touristen attraktiv. Und drittens erfüllen die städtischen Angebote einen wichtigen kulturellen Bildungsauftrag für alle Generationen. Ohne Kultur funktioniert auch unsere Demokratie nicht!“ Daher ist für Will klar: „Hier müssen wir auch investieren! Das zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus – sogar finanziell: Wenn wir in unsere Kultur investieren und unsere guten Angebote weiter ausbauen und besser bewerben, werden mehr Menschen Lahnstein besuchen. Das generiert Einnahmen für die Stadt und für unsere Gewerbebetriebe.“ Besonders eine Verknüpfung verschiedener Veranstaltungen kann sich Will vorstellen: „Lasst uns jedes Jahr einen Lahnsteiner Kultursommer etablieren – von den Burgspielen bis zum Bluesfestival. Dann könnten unsere Gäste Arrangements für mehrere Veranstaltungen buchen.“
Fest steht für Will, dass Investitionen in die Lahnsteiner Kultur allen städtischen kulturellen Einrichtungen zugutekommen müssen, dazu zählen für ihn neben dem Stadttheater auch Lahneck Live, das Bluesfestival und das JUKZ. „Wenn wir Kultur als Vehikel für den Tourismus nutzen wollen, müssen wir alle unsere Angebote ausbauen“, betonte er. Um das Ganze zu finanzieren, schloss Will auch eine Erweiterung der Mittel im Haushalt nicht aus. „Für mich sind das Investitionen in die Stadtentwicklung. Da werde ich im Zweifel auch mit der ADD streiten“, gab sich Will kämpferisch. Ebenso wichtig sei es aber, Fördermittel zu gewinnen. Das sei vor allem für die freie Szene wichtig. „Es gibt viele Fördertöpfe, aber deren Beantragung ist oft bürokratisch. Daher brauchen wir eine Anlaufstelle im Rathaus, wo sich Kulturschaffende und Vereine bei Fragen und anderen Dingen hinwenden können.“ Auf diese Weise will der OB-Kandidat auch nicht-städtische kulturelle Institutionen, Vereine und Künstler*innen unterstützen.
Bedauerlich findet Will, dass es noch kein offizielles Konzept für die Nutzung des zu sanierenden Alten Rathauses gebe: „Für mich gehört hier ein Heimatmuseum rein, das man mit modernen museumspädagogischen Angeboten füllen kann. Davon profitieren Gäste unserer Stadt, aber vor allem auch die Bürgerinnen und Bürger.“ Der Vorschlag der Mitbewerber, die Touristeninformation dort anzusiedeln, gefällt Will nicht: „Das Rathaus gehört ja zunächst einmal den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Daher finde ich ein Angebot, das primär ihnen zugutekommt, schöner“, erläutert er nach der Veranstaltung.
Pressemitteilung
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