Politik | 09.02.2022

Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Koblenz zur Umfrage „Leben in Koblenz“

Dringender Handlungsbedarf in den Bereichen Verkehr und Wohnen

Dr. Ulrich Kleemann. Fotos: privat

Koblenz. Die jüngst im Stadtrat vorgelegte Umfrage „Leben in Koblenz – Koblenzer Bürgerpanel 2021“ darf nach Auffassung der Fraktion der Grünen nicht in der Schublade verschwinden, sondern muss Auftrag für Rat und Verwaltung sein. Insbesondere in zwei Bereichen zeigt sich dringender Handlungsbedarf: Verkehr und Wohnen.

So sind 72 Prozent der Befragten mit der Preisgestaltung im ÖPNV nicht zufrieden und zwei Drittel der fast 3000 Teilnehmenden an der Umfrage sind unzufrieden mit den „Gegebenheiten für Radfahrende in Koblenz insgesamt“.

Dazu erklärt Dr. Ulrich Kleemann, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion: „Im Interesse des Klimaschutzes brauchen wir dringend die Verkehrswende in Koblenz. Die Radwegemaßnahmen, die der Rat auf unsere Initiative hin beschlossen hat – darunter die Fahrradstraße Casinostraße – und die Maßnahmen des Radentscheids müssen nun mit Nachdruck umgesetzt werden!“ Im Bereich Wohnen attestiert nicht einmal jede zehnte Person der Stadt Koblenz, über einen entspannten Wohnungsmarkt zu verfügen.

Dies darf nach Auffassung der Fraktion der Grünen so nicht bleiben. „Wir brauchen dringend mehr Wohnungsbau in Koblenz, insbesondere sozial geförderten“, erklärt dazu die Fraktionsvorsitzende Ulrike Bourry. „An dieser Stelle wird deutlich, wie wichtig es ist, die mittel- und langfristigen Projekte umzusetzen. Hierzu zählen der Nutzviehhof, das Rosenquartier, die Fritsch-Kaserne und das neue Quartier ,An der Königsbach‘.“

Die Fraktion der Grünen wird weiterhin in den Bereichen Verkehr und Wohnen Initiativen starten, um dem durch die Umfrageergebnisse bestätigten Handlungsbedarf gerecht zu werden.

Pressemitteilung der

Stadtratsfraktion

Bündnis 90/Die Grünen Koblenz

Ulrike Bourry.

Ulrike Bourry.

Dr. Ulrich Kleemann. Fotos: privat

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Kommentare
09.02.202216:43 Uhr
juergen mueller

Vernunftorientierte Quellen besagen glaubhaft, dass es diese Schublade/n tatsächlich gibt, durch einen ausgeprägten Bürokratismus als Denk- u. Ablagestütze vorbildlich beschriftet. Auch das Bürgerpanel verfügt über eine solche. Wen wunderts. Dann gibt es noch Ablagen für "alte Hüte", wie Verkehr u. Wohnen, Themen, die wie eine kalte, ungenießbare Suppe doch immer wieder von Zeit zu Zeit aufgewärmt werden. Dringenden Handlungsbedarf sehe ich vor allem darin, dass man der Bevölkerung immer noch ein Produkt mit Namen "DOOF" verkauft. Wiederholungstäter, die sich gemüßigt sehen, eigene Erinnerungslücken an altbekannte, festgefahrene Themen mit etwas aufzufüllen, was keiner Nachhaltigkeit standhält. Nennt man glaube ich imaginär. Das Wort sozial gehört auch dazu, mittlerweile so abgedroschen, dass es nur noch weh tut, hört man es. Aber in der Politik findet man immer eine Droge, mit der man sich dann wieder selbst hochleben lassen kann - siehe letzte Video-Stadtratsitzung..

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