Flüchtlingsbetreuer trafen sich zum Austausch
Durch Netzwerke die Integration stärker fördern
Kottenheim. Die Flüchtlingsarbeit verbessern und die Vernetzung zwischen haupt- und ehrenamtlichen Akteuren ausbauen, war das Ziel einer Veranstaltung des Landkreises Mayen-Koblenz in Kottenheim. Rund 70 haupt- und ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer trafen sich, um zu diskutieren, wie sich Behörden und andere Einrichtungen auf die gestiegene Anzahl von Migranten einstellen können, wie Hürden bei Amtsgängen abgebaut werden sollen und wie sich die Arbeit der Flüchtlingsnetzwerke vertiefen lässt.
Referentin Derya Can von der Firma „imap“ und Professor Claus Reis von der Frankfurt University of Applied Sciences führten mit Vorträgen zur Willkommens- und Anerkennungskultur als Schlüssel einer gelungenen Integration in das Thema ein. In Gruppen wurden dann die Inhalte und Projekte der Flüchtlingsarbeit besprochen und vertieft. Als praktikables Beispiel wurde die virtuelle Plattform „Netzwerk Flüchtlingshilfen“ des Landkreises als zeitgemäßes Medium zur Vernetzung und zum Austausch unter den Flüchtlingshelfern vorgestellt.
Auch das Lotsenhaus für Flüchtlinge in Koblenz wurde vorgestellt. Hier arbeiten Landkreis und Jobcenter Mayen-Koblenz mit insgesamt acht Einrichtungen und Behörden zusammen, um zuwandernde Menschen bei der Integration in Gesellschaft, Ausbildung und Arbeit zu begleiten, zu unterstützen und zu beraten. Auf einem Flur im Gebäude der Bundesagentur für Arbeit sind alle wichtigen Ansprechpartner unter einem Dach versammelt, wodurch Flüchtlingen lange Wege zu den jeweils zuständigen Verwaltungen erspart bleibt.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
