Politik | 03.06.2015, 12:37 Uhr

Fachtagung im Kreishaus

Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

Beitrag zur Vernetzung der ehrenamtlichen Aktivitäten geleistet

v.r.n.l. Sozialdezernent Hermann Allroggen, Andrea Eisele, Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis an Sieg und Rhein, Birgit Binte-Wingen, Leiterin der Freiwilligen-Agentur der Diakonie an Sieg und Rhein, Antje Dinstühler, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Rhein-Sieg-Kreises und Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Rhein-Sieg-Kreises. Privat
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Rhein-Sieg-Kreis. Ob aufgrund von Verfolgung, Krieg oder wegen einer anderen Notsituation – Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, haben in der Regel alles verloren. Um in ihrem neuen Umfeld Fuß zu fassen, brauchen sie Unterstützung. Eine ganz wichtige Rolle spielen hierbei die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: Sie engagieren sich vielfältig, damit Flüchtlinge sich in der ungewohnten Umgebung wohl und willkommen fühlen, und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Integration. Dem Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe widmete sich jetzt eine Fachtagung im Kreishaus. Einzelpersonen, aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen und Vereinen, die sich der Flüchtlingshilfe widmen, waren auf Einladung des Kommunalen Integrationszentrums des Rhein-Sieg-Kreises (KI), der Freiwilligenagentur der Diakonie und des Neubürgerbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises nach Siegburg gekommen. Sozialdezernent Hermann Allroggen begrüßte die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und betonte: „Flüchtlinge, die zu uns kommen, bringen ein Schicksal und teils auch erhebliche Beschwernisse mit. Sie brauchen eine warme Hand und ein offenes Herz, das sie begrüßt. Das kann eine Verwaltung nur begrenzt garantieren – gerade deswegen ist Ihre ehrenamtliche Arbeit so wichtig. Ich danke Ihnen herzlich für das, was Sie leisten!“ Genau wie die Interkulturalität ist auch das Ehrenamt mit seinen Projekten bunt und vielfältig. Aber mit welchen Maßnahmen kann das Ehrenamt genau unterstützen? Und welche Strukturen werden genau benötigt? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum der Fachtagung rund um das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe. Sieben „Best Practice-Beispiele“ stellten sich vor – vom Integrationslotsenprojekt über Lern-Sprachangebote bis hin zu Begegnungsmöglichkeiten. Anschließend gab es im Rahmen des „Marktes der Möglichkeiten“ Gelegenheit, sich auszutauschen, Fragen zu klären und sich miteinander zu vernetzen. „Wir konnten heute viele, viele Informationen zum Thema ‚Ehrenamt und Flüchtlingshilfe‘ vermitteln. Vor allen Dingen aber ist es uns gelungen, die verschiedenen Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen und damit einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der ehrenamtlichen Aktivitäten zu leisten“, zieht Antje Dinstühler, Leiterin des KI, ein positives Fazit und ergänzt: „Es wird auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe des KI sein, aktuelle Fragestellungen aufzunehmen und mit den beteiligten Organisationen Lösungen aufzuzeigen.“ Das Kommunale Integrationszentrum ist telefonisch unter der Rufnummer (0 22 41) 13 -21 07 oder per Mail an integration@rhein-sieg-kreis.de zu erreichen. Aktuelle Informationen über Maßnahmen und Akteure im Themenbereich Integration finden Interessentinnen und Interessenten im Integrationsportal des Rhein-Sieg-Kreises unter der Web-Adresse www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de.

Pressemitteilung

des Rhein-Sieg-Kreises

v.r.n.l. Sozialdezernent Hermann Allroggen, Andrea Eisele, Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis an Sieg und Rhein, Birgit Binte-Wingen, Leiterin der Freiwilligen-Agentur der Diakonie an Sieg und Rhein, Antje Dinstühler, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Rhein-Sieg-Kreises und Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Rhein-Sieg-Kreises. Foto: Privat

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