Feuerwehr Neuwied sucht Nachwuchs

Ehrenamtlich Retten, Löschen, Schützen und Bergen

Ehrenamtlich Retten, Löschen, Schützen und Bergen

Sie wünschen sich gemeinsam viele Neueinsteiger bei der Feuerwehr Neuwied: (v.l.) Stefan Fuhrmann, Jugendfeuerwehr, Dieter Stein, Landesfeuerwehrverband, Oberbürgermeister Jan Einig und Wehrleiter Kai Jost.Foto: Stadtverwaltung

16.09.2020 - 09:48

Neuwied. 12 Wochen lang reist der Landesfeuerwehrverband (LFV) mit einem Infostand und einem auffällig gestalteten Feuerwehrfahrzeug durch 36 Städte und Orte in Rheinland-Pfalz. Auch auf dem Luisenplatz in Neuwied machte die Tour Halt, um die örtliche Wehr bei der Nachwuchsgewinnung zu unterstützen.

Es brennt, nach einem Unfall sind Personen in einem Fahrzeug eingeklemmt, Regen lässt den Keller volllaufen, Menschen haben sich im Wald verirrt – in all diesen Fällen wählen wir die 112 und können sicher sein, dass innerhalb von acht Minuten Hilfe kommt. Doch wie lange noch?

Wie in jedem Ehrenamt wird es auch für die Feuerwehren immer schwieriger, Nachwuchs zu finden. Ohne diesen Nachwuchs kann aber der Grundschutz irgendwann nicht mehr sichergestellt werden. Das heißt, die Feuerwehr kommt nicht mehr, zumindest nicht innerhalb der vorgeschriebenen acht Minuten. So dramatisch ist es in Neuwied zum Glück noch nicht, wie Wehrleiter Kai Jost berichtet: „Die Wehren der Stadtteile sind derzeit ganz gut aufgestellt. Die Dienstwachen der Innenstadt allerdings müssen wir stärken. Das System, was wir haben, ist gut, aber wir müssen vorrangig daran arbeiten, es zukunftssicher aufzustellen.“ Da die Einwohnerzahl von Neuwied zu gering für eine Berufsfeuerwehr ist, gibt es das besondere System, dass tagsüber hauptamtliche Feuerwehrleute in der Feuerwache Neuwied arbeiten und den Grundschutz in der Innenstadt sichern. Außerhalb ihrer Dienstzeit übernehmen dann die ehrenamtlichen Kameraden dreier Dienstwachen. Und genau hier wäre Nachwuchs im Moment besonders wünschenswert.

„Nachwuchsarbeit ist in allen Bereichen wichtig. Ich möchte es mir nur ungern ausmalen, was passiert, wenn irgendwann niemand mehr im Ehrenamt Feuerwehr ist. Deshalb sind hier Neueinsteiger besonders gefragt“, appelliert auch Oberbürgermeister Jan Einig an die Bevölkerung, mitzumachen.

Auch die 12-Wochen-Tour des LFV setzt hier an und versucht mit ihrem Stand und dem auffällig gestaltete Feuerwehrfahrzeug, Interessierte anzulocken und über die vielseitigen Einsätze und Bereiche der Feuerwehr zu informieren. Immer mit der Hoffnung verbunden, dass sich bei dem einen oder anderen Interesse ins Mitmachen verwandelt. Wer jetzt ebenfalls neugierig geworden ist und gerne mal bei der Feuerwehr, sowohl Innenstadt wie auch Stadtteil, reinschnuppern möchte, kann diese unter 02631 802 742 (Mario Piovesan) kontaktieren. Willkommen sind Kinder ab 10 Jahren ebenso wie Erwachsene.

Pressemitteilung

Stadt Neuwied

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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