Politik | 05.04.2013

Bahnverkehr im Mittelrheintal

Eifelstrecke könnte eine Alternative sein

Kreis Ahrweiler. „Besser spät als nie. Rot-Grün schließt sich offensichtlich unserem Vorschlag zur Entlastung des Mittelrheintals an“, erklärt Guido Ernst, Abgeordneter der CDU-Landtagsfraktion für den Wahlkreis Bad Breisig-Brohltal-Remagen-Sinzig. Bereits vor sechs Jahren habe die CDU-Landtagsfraktion als erste politische Kraft diese Variante in die Diskussion eingebracht. Die Regierung habe die Ertüchtigung der Eifelstrecke stets verworfen und bekämpft. Noch vor wenigen Wochen habe Rot-Grün sich vehement gegen diesen Vorschlag in den Medien ausgesprochen.

„Wir begrüßen diese 180-Grad-Wendung der Regierung. Dies ist ein wichtiger Meilenstein zur Vermeidung des Verkehrsinfarkts im Mittelrheintal und zur Lösung der verkehrstechnischen Probleme in Rheinland-Pfalz. Die CDU bedauert jedoch, dass durch die zögerliche Haltung der Landesregierung sechs Jahre für die Menschen im Mittelrheintal verloren gingen. Bei den Prüfungen von Alternativvarianten zum Mittelrheintal kann nun im Bundesverkehrsministerium auch die Eifelstrecke als Lösung eingebracht werden. Die Landesregierung muss nun parteiübergreifend die politischen Kräfte im Landtag bündeln und in Berlin die notwendigen Voraussetzungen für eine Alternativstrecke schaffen. Der Eifelkurs hat viele volkswirtschaftliche Vorteile wie die umweltfreundliche Elektrifizierung der Eifeltrasse, bessere Anbindung der Regionen Trier und Bitburg an den Personenfernverkehr, Lärm und Emissionsschutz der Strecke nach neuesten Erkenntnissen, möglichst kurze Planungs- und Genehmigungsphase gegenüber einer völligen Neubaustrecke und ein schonender Umgang mit der Natur - vorausgesetzt Infrastrukturminister Roger Lewentz setzt die Koalitionsbeschlüsse von Rot-Grün in seinem Ministerium auch um“, erklärt Guido Ernst.

Pressemitteilung des

CDU-Kreisverbands Ahrweiler

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