Politik | 18.11.2019

Mendiger bietet Versandhandel für naturverträgliche Gartenbegrünung an

Eigene bunte Wohlfühloase vor der Haustür kann leicht entstehen

Große Vielfalt und bemerkenswerte Fachkenntnis

Marc Ruland und Hans Peter Ammel wurden von Günter Reutelsterz zur Besichtigung eingeladen.Foto: privat

Mendig. Der SPD-Landtagsabgeordnete Marc Ruland sowie der Bürgermeister der Stadt Mendig, Hans Peter Ammel (SPD), konnten sich vor Ort in Mendig über einen neuen Dienstleistungs- und Geschäftszweig informieren. Ruland und Ammel wurden von Günter Reutelsterz zur Besichtigung eingeladen. Reutelsterz betreibt den Internetshop www.staudenpracht.de und bietet dort unterschiedliche regionale Stauden sowie Obststräucher zum Verkauf an. Zeitgleich bewirbt er Produkte, die das Tierwohl im eigenen Garten fördern. Vor Ort führte er Ruland und Ammel durch seine Grünanlagen und konnte durch eine große Vielfalt und bemerkenswerte Fachkenntnis überzeugen. Reutelsterz war auf die Initiativen vieler Kommunen, Bürger durch Anreize und Unterstützung zu grünen Gärten statt Steingärten zu ermutigen, aufmerksam geworden und hatte ihnen seine fachkundige Unterstützung angeboten – auch Ruland und Ammel.

„Für uns ist ganz klar: Grüne Vorgärten schaffen wir nicht durch Bevormundung der Eigentümer. Jeder Mensch muss seinen eigenen Garten grundsätzlich nach seinen Wünschen gestalten dürfen“, so Ruland und Ammel. „Wir stehen für einen Weg, der Bürgern Anreize gibt und sie von der Schönheit und Notwendigkeit schotterfreier Gärten überzeugt – mit Verboten erreichen wir bei gewissen Themen nichts außer Trotz.“ Ruland und Ammel waren daher vom Engagement begeistert. Nur gemeinsam mit fachkundigen Bürgern könnten solche Umweltprojekte auf fruchtbarem Boden wachsen. Wie solche ersten Schritte aussehen können, wusste Ruland bereits zu berichten, als er von einem Projekt aus Andernach während der Besichtigung erzählte: „In Andernach gibt es eine Initiative der SPD-Stadtratsfraktion, einen Wettbewerb für den schönsten Andernacher Garten auszuloben und die Umwandlung von Schotterplätzen zu grünen Oasen zu fördern.“ Dies könne Vorbild für anderen Kommunen sein. „Umso besser, wenn Fachkräfte wie Reutelsterz ihre Unterstützung anbieten.“

Oft sei auch nicht bekannt, dass ein Schottergarten meist arbeits- und kostenintensiver ist und im Sommer die Temperatur im eigenen Garten um mehr als das Doppelte aufheizen kann. „Grüne Gärten bieten besonders in Hitzephasen erstaunlich gute Abkühlung“, so Ammel. „Unsere Aufgabe ist es nun, als Politik eine Schnittstelle zu bieten, damit das Potenzial solcher Projekte in der Bevölkerung Anklang findet und künftig auch weiterhin viele bunte Gärten, die aus Leidenschaft statt Zwang gepflegt werden, unsere Nachbarschaft schmücken.“

Pressemitteilung des

Landtagsabgeordneten

Marc Ruland (SPD)

Marc Ruland und Hans Peter Ammel wurden von Günter Reutelsterz zur Besichtigung eingeladen.Foto: privat

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