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10 Jahre Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz

Ein Aushängeschild des umweltfreundlichen Landkreises

Ein Aushängeschild des
umweltfreundlichen Landkreises

Das Kreistagsmitglied Horst Hohn betonte im Rahmen der letzten Kreistagsmitglied, dass die Stiftung für Natur und Umwelt eines der Aushängeschilder und Vorzeigeprojekte des umweltfreundlichen Landkreises ist.

13.07.2020 - 10:38

Kreis Mayen-Koblenz. Im Rahmen seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Kreistag u.a. mit der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz. Anlass war deren 10jähriges Bestehen.

Seit der Aufnahme ihrer Tätigkeit im Jahr 2010 hat die Stiftung eine beachtliche Entwicklung genommen: Mehr als 120 ha Fläche für Naturschutzprojekte, ein Grundvermögen von 100.000 Euro und ein Betriebsvermögen von ca. 2,6 Mio. Euro belegen, dass die Stiftung ein kompetenter Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft ist.

„Wir freuen uns über die gute Entwicklung in den zurückliegenden 10 Jahren seit der Gründung. Und wir freuen uns, dass bei diesem wichtigen Thema eine breite, parteiübergreifende Unterstützung gegeben war und gegeben ist“, betonte das Kreistagsmitglied Horst Hohn. Der Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion erinnerte nicht nur an den Kreistagsbeschluss vom 14.12.2009, sondern auch den seiner Zeit zugrunde liegenden Antrag. Bereits vor diesem sei das Thema für den Landkreis wichtig gewesen, habe aber seiner Zeit eine neue Dynamik erhalten. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Georg Moesta hatte im Februar 2009 einen Antrag gestellt, der neben der Stiftungsgründung auch noch zwei weitere Bausteine enthalten hat: Den Umweltpreis sowie die Umweltbildung mit der Initiative „Gesunde Ernährung an den Schulen“.


Ein Vorzeigeprojekt im MYK-Kreis


„Ebenso wie der familienfreundliche Landkreis ist der umweltfreundliche Landkreis eine Bezeichnung, die eng mit Mayen-Koblenz verbunden ist. Die Stiftung für Natur und Umwelt ist zweifelsfrei eines der Aushängeschilder und Vorzeigeprojekte des umweltfreundlichen Landkreises“, betonte Horst Hohn in seiner Rede. Es handele sich nicht nur um eine „Stiftung für Natur und Umwelt“, wie der offizielle Name lautet, sondern auch um eine Stiftung für unsere Unternehmen und unsere Kommunen im Landkreis: Für Eingriffe in die Natur bietet die Stiftung Vorhabenträgern schnelle Ausgleichslösungen an (Ökokonto). Somit ist die Stiftung auch ein Baustein der Wirtschaftsförderung, weil hier schnell und unbürokratisch Kompensationsmaßnahmen realisiert werden können.

In seiner Rede ging das Kreistagsmitglied auch darauf ein, dass die Entscheidung in Mayen-Koblenz zur Stiftungsgründung Nachahmer gefunden habe. Jüngstes Beispiel ist der Landkreis Bad Kreuznach, wo dies vor einem Jahr im Januar 2019 erfolgte. Die dortige Landrätin Bettina Dickes hat in den Kreisgremien und in der Presse wiederholt auf die guten Erfahrungen in unseren Landkreis hingewiesen. „Stiftungsziel und finanzielle Ausstattung sind das eine. Doch eine Stiftung ist nicht nur so gut, wie das Engagement der handelnden Personen. Deshalb an dieser Stelle ein ausdrückliches Dankeschön an Frau Stromberg und Herrn Hilgers sowie an die Mitglieder des Kuratoriums und des Vorstandes. Stellvertretend für alle nenne ich hier den Kuratoriumsvorsitzenden Landrat Dr. Saftig sowie den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, den Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth“, so Hohn abschließend.

Zu den guten Wünschen, die die CDU-Kreistagsfraktion der Stiftung heute zum Geburtstag übermittelte, gehört auch der Wunsch, dass diese flächendenkend in allen Gebietskörperschaften unseres Landkreises Projekte realisiert. Die Stiftung ist hier auch auf die Zusammenarbeit mit Kommunen angewiesen und auf gutem Wege unterwegs.

Pressemitteilung der

CDU-Kreistagsfraktion

Mayen-Koblenz

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An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.

Behauptungen ohne Beispiele

Ulrich Kossak :
Hat jemand überprüft ob nur Sinziger Bürgerinnen und Bürger unterschrieben haben? Und wo konnte man für das NVZ unterschreiben
Roland Janik:
Entschuldigung, ich vergaß, das Abstimmungsverhalten der CDU-Fraktion beim Thema Nahversorgungszentrum als Beispiel zu nennen, als gegen mehr als 3.500 Unterschriften Sinziger Bürgerinnen und Bürger entschieden wurde.
armesDeutschland:
ist ja super, dann haben wir demnächst noch mehr Mitmenschen die Ihr Haus und Hof verspielen, der einzige der hier profitiert der Staat und die Casinos.
Spieler:
Gut das dieses rechtliche Hick-Hack endlich beseitigt wird und die Nutzer nun legal diese Dienste verwenden könen. Ein Stück mehr Rechtssicherheit.
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