SPD-Kreistagsfraktion zu den Entwicklungen im GKM
„Ein Managementversagen allererster Rangordnung“
Betriebsbedingte Kündigungen sollen ausgeschlossen werden
Koblenz. In der Sondersitzung des Kreistags wurde deutlich, wie ernst und angespannt die Lage des Gemeinschaftsklinikums (GKM) ist. Die SPD-Kreistagsfraktion stimmte dem Beschlussvorschlag zu, unter gewissen Voraussetzungen dem KM ein Darlehen von bis zu drei Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.
Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Achim Hütten: „Im vergangenen Jahr hatte die SPD-Kreistagsfraktion erste kritische Fragen in den Kreisgremien und den Verantwortlichen im Management gestellt.“ Anstatt erste Alarmzeichen der sich abzeichnenden Schieflage auch am Mayener Krankenhaus wahrzunehmen, verschloss die Geschäftsführung lieber die Augen und versuchte zu beschwichtigen. Heute befinde sich das GKM in einer viel schwierigeren Situation. „Was wir hier erleben, ist ein Managementversagen allererster Rangordnung, über das in Zukunft noch zu reden sein wird.“
Wichtiger seien für die SPD-Kreistagsfraktion jetzt zwei Dinge: „Die Mitarbeiter sind besorgt um ihre berufliche Zukunft im GKM. Deswegen haben wir als SPD-Kreistagsfraktion darauf gedrängt, dass die Finanzhilfen in der Erwartung erfolgen, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind. Dies ist auch so vom Kreistag beschlossen worden“, so Hütten. „Zentral ist für die nächsten Wochen zudem, dass das GKM eine Zukunftsperspektive erhält und ein starker Partner gefunden wird, damit das GKM aus der Krise kommt. Wir begrüßen ausdrücklich die kompetente Unterstützung des zuständigen rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums, das mit den Verantwortlichen in Stadt und Kreis eng und intensiv in Kontakt steht.“
Pressemitteilung der
SPD-Kreistagsfraktion