SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler
„Ein großer Schritt nach vorn“
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das beharrliche Eintreten der SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums auch für Menschen mit kleineren Einkommen zahlt sich aus: Erstmals überhaupt soll jetzt in einem städtischen Entwicklungsbereich eine Mindestquote für geförderten, sprich sozialen Wohnungsbau festgesetzt werden. Seitens der Stadtverwaltung war hierzu im geplanten Wohnprojekt an der St.-Pius-Straße eine Mindestquote von 20 Prozent vorgeschlagen worden. Für die SPD-Stadtratsfraktion begrüßte deshalb Werner Kasel in der gemeinsamen Sitzung von Haupt- und Finanzausschuss mit dem Bau- und Planungsausschuss diesen Vorschlag als großen Schritt nach vorn.
In der grundsätzlichen Zielsetzung des städtebaulichen Entwicklungsverfahrens, nämlich Raum für sozialen Wohnungsbau, arbeitnehmer- und generationenübergreifendes Wohnen zu schaffen, bestand bereits vorher weitgehende Einigkeit in den städtischen Gremien. Allerdings war eine Quote von 20 Prozent der SPD zu gering. Werner Kasel beantragte, diese auf mindestens 30 Prozent festzusetzen.
Nach der dazu sachlich geführten Diskussion wurde sich in den Ausschüssen schließlich einmütig darauf geeinigt, von den künftigen Investoren einen Anteil von mindestens 25 Prozent geförderter Wohnfläche im Gesamtprojekt einzufordern. Das letzte Wort zu dieser Empfehlung hat jetzt der Stadtrat in seiner mutmaßlich letzten Sitzung am Montag, 29. April.
Pressemitteilung der
SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler
